In diesem Artikel werden wir das Thema Bahamas (Zeitschrift) aus verschiedenen Perspektiven beleuchten mit dem Ziel, seine Bedeutung in der heutigen Gesellschaft zu analysieren und zu verstehen. Bahamas (Zeitschrift) ist heute ein Thema von großer Relevanz, da es zahlreiche Aspekte des täglichen Lebens beeinflusst und eine grundlegende Rolle bei der persönlichen, beruflichen und sozialen Entwicklung spielt. Durch eine detaillierte Analyse werden wir uns mit den verschiedenen Facetten von Bahamas (Zeitschrift) befassen und seine Auswirkungen, Herausforderungen und Chancen untersuchen. Ebenso werden wir uns mit Forschungen und Studien befassen, die einen tieferen Einblick in Bahamas (Zeitschrift) und seinen Einfluss in verschiedenen Kontexten bieten. Wir hoffen, dass dieser Artikel eine bereichernde und anregende Perspektive auf Bahamas (Zeitschrift) bietet und die Debatte und Reflexion über dieses sehr relevante Thema anregt.
Bahamas
| |
---|---|
![]() | |
Hauptsitz | Berlin |
Erstausgabe | 1992 |
Erscheinungsweise | 2–3 × jährlich |
Weblink | redaktion-bahamas.org |
ISSN (Print) | 1614-7057 |
Bahamas ist eine politische Zeitschrift. Gegründet von einem Personenkreis rund um Justus Wertmüller, war die Bahamas bis zur Distanzierung im Vorfeld der Bahamas Konferenz 2009 die führenden Zeitung des sich selbst als antideutsch bezeichnenden Spektrums. Seitdem distanziert sich die Bahamas von den „abgehangenen Attributen“ kommunistisch, israelsolidarisch und antideutsch[1] und haben die Begrifflichkeit „ideologiekritisch“ als neuen zentralen Bezugspunkt eingeführt. Im Kontext der COVID-19-Pandemie kam es zu einer Spaltung der Redaktion und zu Neugründungen.
Gegründet wurde die Bahamas 1992 in Hamburg durch die damals von der Minderheitsfraktion des aufgelösten Kommunistischen Bundes (KB) gebildete Gruppe K, eine einst maoistische Gruppe. In einer Auseinandersetzung soll Knut Mellenthin, ein Sprecher der Mehrheit, der Minderheit wegen ihrer pessimistischen Aussteigerhaltung nahegelegt haben, doch „auf die Bahamas auszuwandern“. Die KB-Minderheit/Gruppe K griff dies ironisch in der Namensgebung ihres Publikationsorgans auf.[2] Ein Mitglied und Mitherausgeber war damals der Journalist Jürgen Elsässer, der 1990 im Vorläufer, der KB-Zeitung Arbeiterkampf, den programmatischen Artikel Warum die Linke antideutsch sein muß, geschrieben hatte.[3]
Unter der Berufung auf die Kritische Theorie,[4] insbesondere auf Theodor W. Adorno, wurde eine weitergehende Distanzierung von überkommenen Positionen der Linken vollzogen und nun der Antisemitismus in den Fokus gerückt.
2006 erwähnte das Landesamt für Verfassungsschutz Nordrhein-Westfalen die Bahamas in der Publikation Die Antideutschen – kein vorübergehendes Phänomen als Szeneblatt des linksradikalen Spektrums der Antideutschen.[5] Rudolf van Hüllen ordnet die Bahamas innerhalb der linksradikalen Szene als „informelle ideologische Zentralorgan der Antideutschen“ ein.[6]
Insbesondere zwischen 2015 und 2020 setzten sich in der Zeitschrift zunehmend auch Positionen durch, die in der Linken mehrheitlich nicht geteilt werden. Großen Raum nehmen z. B. Kritik an staatlichen Maßnahmen während der Corona-Pandemie, am Islam sowie an großen Teilen der Linken sowie der Klimabewegung ein. Anerkennung für ihre Positionen erhielt die Bahamas so u. a. vom österreichischen Publizisten, Aktivisten, Vordenker der Identitären Bewegung und Propagandisten der Remigration Martin Sellner.[7][8][9]
Die bedingungslose Solidarität mit Israel erklärte man früh zum zentralen Prinzip.[10] Seit dem terroristischen Angriff auf Israel ab dem 7. Oktober 2023 nimmt vor dieser Positionierung die intensive Auseinandersetzung mit Antisemitismus das Gros der Artikel ein.
Im Kontext der COVID-19-Pandemie kam es zu einer Spaltung der Redaktion. Die dem Querdenker-Spektrum, der sogenannten „Freien Linken“[11] und weiteren Corona leugnenden Kreisen nahe stehenden Autoren, um Thomas Maul, Felix Perrefort (Nius, Die Achse des Guten), Horst Pankow und den Betreibern der Neuköllner Kneipe Laidak,[12] gründeten die Zeitschrift „Der Erreger“.[13][14] Zuvor störten einige aus dem Kreis (Maul, Pankow) am 16. September 2021 die Eröffnung der Berliner Volksbühne unter René Pollesch.[15][16][17]
Als weitere Neugründung folgte die Zeitschrift „Casa blanca“, an der neben Magnus Klaue, Clemens Nachtmann, Gunther Nickel, Vojin Saša Vukadinović auch die „Erreger“-Autoren Leo Krovich und Thomas Maul, als Autoren beteiligt sind.[18][19]
Ex Bahamas Autor Uli Krug[20][21][22] wird von der Restredaktion eine auf ihrer Sicht zu unkritische Haltung zu den staatlichen Corona-Massnahmen vorgeworfen. Er gehört keiner der beiden Fraktionen an.
Ehemalige bzw. aktuelle Autoren der Zeitschrift Bahamas:[23]