Burgfreiheit

In diesem Artikel werden wir das Thema Burgfreiheit aus verschiedenen Perspektiven und Ansätzen untersuchen. Burgfreiheit ist heute ein sehr wichtiges Thema, da es ein breites Spektrum an Menschen und Kontexten betrifft. In den nächsten Zeilen werden wir die Bedeutung von Burgfreiheit, seine Auswirkungen auf die Gesellschaft und einige mögliche Lösungen oder Ansätze analysieren, um dieses Problem effektiv anzugehen. Durch Reflexion und kritische Analyse werden wir versuchen, Burgfreiheit und seine Relevanz im Alltag besser zu verstehen.

Als Burgfreiheit (auch Schlossfreiheit) wird ein von den Mauern einer Burganlage umschlossener Wohnbezirk bezeichnet.

Geschichte

Die Bürger dieses Bezirks genossen bestimmte Selbstverwaltungsrechte und eventuell auch das Marktrecht; später folgte oftmals das Stadtrecht. Bis in das 18. Jahrhundert blieb die Burgfreiheit eine Rechtsform von Ansiedlungen oder Einzelgebäuden in der Nähe von Residenzen. In den entsprechenden Bezirken wohnten überwiegend Hofbedienstete und Adlige. Sie ist vergleichbar mit dem heutigen Status von Botschaften oder Internationalen Organisationen.

Rechte und Freiheiten

Die Burgfreiheiten lagen außerhalb der Zuständigkeit von Stadtrat oder Bürgermeister und unterstanden damit nicht der städtischen Verwaltung, Polizei und Gerichtsbarkeit, sondern dem Hofgericht. Mit ihren häuslichen Anliegen (zum Beispiel Baugenehmigungen und Straßeninstandsetzung) konnten sich die Bewohner direkt an den Landesherrn beziehungsweise den von ihm beauftragten Beamten wenden und mussten nicht bei einem bürgerlichen Gemeinderat vorstellig werden. Steuern und Abgaben waren anders geregelt oder entfielen völlig. Inhaber des Burglehens besaßen....das Privileg, von allen städtischen Lasten und Abgaben befreit zu sein.[1] Wer sich innerhalb der Burgfreiheit niederlassen wollte, bedurfte der Erlaubnis des Landesherrn.

Vorkommen (Auswahl)

Burgfreiheiten gab es unter anderem in Königsberg, Raesfeld und Blankenstein.

Siehe auch

Einzelnachweise

  1. Schlossfreiheit