In diesem Artikel werden wir alles rund um Dämpfung untersuchen. Von seiner historischen Bedeutung bis zu seiner Relevanz in der heutigen Gesellschaft, durch seine vielfältigen Facetten und Verwendungsmöglichkeiten. Wir werden seine Auswirkungen in verschiedenen Bereichen sowie die Kontroversen, die es im Laufe der Zeit ausgelöst hat, im Detail analysieren. Wir erfahren etwas über die Meinungen von Experten und die Erfahrungen derjenigen, die seinen Einfluss hautnah erlebt haben. Dämpfung ist ein spannendes Thema und von großer Relevanz für das Verständnis unserer Welt. Wir laden Sie daher ein, in diese vollständige Analyse einzutauchen, die wir für Sie vorbereitet haben.
Als Dämpfung bezeichnet man die Erscheinung, dass bei einem im Prinzip schwingfähigen System die Amplitude einer Schwingung mit der Zeit abnimmt oder je nach Umständen überhaupt keine Schwingung auftreten kann. Die Schwingung beruht nach einmalig zugeführter Energie auf der Wechselbeziehung zweier Energieformen; z. B. bei einer mechanischen Welle werden kinetische Energie und potentielle Energie gegenseitig ausgetauscht. Wird dabei Energie in eine dritte Energieform abgezweigt – oft als Wärme –, so ist dies die Ursache der Dämpfung.
Der Begriff Dämpfung wird auch auf eine abschwächende Erscheinung angewendet, die in Zusammenhang mit schwingungs-, strahlungs- oder wellenartigen Vorgängen steht, obwohl diese stationär ablaufen. Diese Vorgänge können ohne zeitliche Befristung ablaufen, wenn als Wärme abgegebene Energie fortlaufend aus andersartiger Energie ersetzt wird.
Die Dämpfung kann unerwünscht sein, z. B. bei einem Uhrwerk, das unbefristet schwingen soll. Sie kann aber auch erwünscht sein, z. B. bei einem elektromechanischen Messwerk, das nach einer Änderung der Messgröße schnell zur Ruhe kommen soll.
Bei einem geschwindigkeitsproportional gedämpften schwingungsfähigen System unterscheidet man zwischen Schwingfall, Kriechfall und dazwischenliegendem aperiodischem Grenzfall, der aber auch kriechendes Verhalten aufweist. Nur bei genügend schwacher Dämpfung ist eine Schwingung überhaupt möglich. Zur mathematischen Darstellung wird auf die Hauptartikel verwiesen.
In der Schwingungsgleichung ist eine solche Dämpfung daran erkennbar, dass ein Term mit der ersten Zeitableitung der abhängigen Variablen auftritt. Bei mechanischen Vorgängen steht diese Ableitung für die Geschwindigkeit, der Term für einen Einfluss von Viskosität.
Bei schwacher Dämpfung ist die Eigenkreisfrequenz des gedämpften Systems[1] geringer als Eigenkreisfrequenz bei ungedämpfter Schwingung. Die Amplitude klingt in einem exponentiellen Zusammenhang mit der Zeit ab, so dass die Schwingung durch
beschreibbar ist. Dabei heißt Abklingkoeffizient[2] mit .
Ein schwingungsfähiges System kann durch ein zeitlich konstantes Energieangebot (z. B. unter mechanischer oder elektrischer Spannung) als Oszillator mit konstanter Amplitude betrieben werden. Bei Anregung mit einer Wechselgröße ist Resonanz möglich. Durch Hemmung oder durch hinreichend starke (lineare oder nicht lineare) Dämpfung muss verhindert werden, dass sich das System bis zur Zerstörung aufschaukelt (Resonanzkatastrophe).
Auch hier gibt es die unerwünschte und die erwünschte Dämpfung. Letztere erfordert ein Dämpfungsglied.
Für Bauteile, Übertragungswege und Systeme gibt man an[4]
Von den (möglicherweise komplexen) Größen und verwendet man jeweils diejenige, deren Betrag größer als eins ist; dadurch hat der Betrag stets einen positiven Logarithmus.
Für die Dämpfung elektromagnetischer Strahlung beim Durchgang durch die Erdatmosphäre siehe Atmosphärisches Fenster.
Auch in der Optik ist der dekadische oder natürliche Logarithmus zur Kennzeichnung üblich,
Bei der Schallausbreitung können unterschiedliche Arten von Schallabsorption auftreten:
Im Maschinen- und Fahrzeugbau und in der Baudynamik ist eine erhöhte innere Dämpfung der verwendeten Materialien ("Materialdämpfung") oft wünschenswert, um Vibrationen zu reduzieren.