Im heutigen Artikel tauchen wir in die faszinierende Welt von Dekolleté ein. Von seinen Ursprüngen bis zu seinen heutigen Auswirkungen werden wir jeden Aspekt im Zusammenhang mit Dekolleté untersuchen, um seine Relevanz in verschiedenen Bereichen zu verstehen. Von seinem Einfluss auf die Populärkultur bis zu seiner Anwendung im Alltag hat Dekolleté einen unauslöschlichen Eindruck in der Gesellschaft hinterlassen. In diesem Artikel werden wir seine vielen Facetten entdecken und erfahren, wie es sich im Laufe der Zeit entwickelt hat. Machen Sie sich bereit für eine Reise durch Dekolleté und entdecken Sie alles, was es heute zu einem so interessanten und relevanten Thema macht.
Als Dekolleté oder Dekolletee ,[1][2] schweizerisch Décolleté (das; von französisch décolleté, abgeleitet von col ‚Hals‘ bzw. collet ‚Kragen‘), in der deutschen Umgangssprache auch schlicht Ausschnitt, wird in der Damenoberbekleidung der Halsausschnitt von Blusen und Kleidern zur Brust hin bezeichnet.[3]
Mit dem Dekolleté können Frauen ihre erotische Ausstrahlung betonen. Zur Erhöhung des Effekts können Push-up-BHs beitragen, die die Brust etwas anheben und so mehr Fülle zeigen. Eine weitere Möglichkeit der Effektsteigerung bietet die Verwendung eines schulterfreien Ausschnittes durch die Verwendung von Spaghettiträgern oder trägerlose Kleidung. Die Wahl teilweise transparenter Stoffe und ein körpernaher Schnitt kann die beabsichtigte Wirkung ebenfalls unterstützen.
Im Berufsleben wird ein tiefes Dekolleté üblicherweise als unpassend empfunden.
In der Vergangenheit unterlag das Dekolleté moralischem und modischem Diktat. Zu bestimmten Zeiten war es verpönt, zu anderen Zeiten hingegen sehr verbreitet. In der alten europäischen Adels- und Hofgesellschaft war den Damen von Stand das Dekolleté vorgeschrieben, während bürgerliche Frauen ihre Brust mit einem Brusttuch (Fichu) zu bedecken hatten. Modische Dirndl ab Ende des 19. Jahrhunderts (in Abgrenzung zur historischen Tracht) besitzen häufig ein eher ausgeprägtes Dekolleté. Bis heute wird ein tiefer Ausschnitt von den einen als selbstbewusst bejubelt und von anderen als selbstentblößend kritisiert.[4]
Den tiefen Ausschnitt eines geschlossenen Damenschuhs im Bereich des Vorderblatts, meistens zu sehen bei Ballerinas oder Pumps, der den Übergang vom Vorfuß zu den Zehenansätzen zeigt, bezeichnet man als Zehendekolleté (englisch „Toe cleavage“).[5] Im 20. Jahrhundert entwickelten sich ironisierende Begriffe wie Maurerdekolleté,[6] Bauarbeiterdekolleté[7] oder ähnliche zur Bezeichnung des Rücken-Anblicks eines in der Hocke arbeitenden Handwerkers, dessen tiefsitzender Hosenbund einen Teil des Gesäßes preisgibt.