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Hemkenrode Gemeinde Cremlingen
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Koordinaten: | 52° 14′ N, 10° 42′ O |
Höhe: | 156 (132–256) m |
Einwohner: | 362 (31. März 2021)[1] |
Eingemeindung: | 1. März 1974 |
Postleitzahl: | 38162 |
Vorwahl: | 05306 |
![]() Lage von Hemkenrode in Cremlingen
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Hemkenrode ist ein Ortsteil der Gemeinde Cremlingen (bis 1974: Samtgemeinde Destedt) im Landkreis Wolfenbüttel in Niedersachsen gehört. Der Ort liegt am Westhang des Elms.
Die erste urkundliche Erwähnung findet sich 1239. Das Dorf ist aber wahrscheinlich weitaus älter und soll um 800 auf einer Waldrodung südwestlich des heutigen Ortes entstanden sein. In einer Urkunde von 1348 bestätigte Herzog Magnus von Braunschweig dem Gerichtsherren die Schenkung eines jährlichen Zinses von acht Schillingen – die Grundlage für den Bau des Gotteshauses im Jahre 1448. Die Dorfbewohner waren den Herren von Veltheim zu Destedt dienstverpflichtet, doch ist Hemkenrode nie ein Gutsdorf gewesen.
Ein lebhaftes Vereinsleben (Schützenverein, Chor, Freiwillige Feuerwehr) zeichnet das Dorf aus. Seit 1963 gibt es ein Freibad; das einzige der Gemeinde Cremlingen.
Am 1. März 1974 wurde Hemkenrode in die Gemeinde Cremlingen eingegliedert.[2]
1999 wurde es Kreissieger im Wettbewerb „Unser Dorf soll schöner werden“.
Der Ortsrat, der Hemkenrode vertritt, setzt sich aus fünf Mitgliedern zusammen. Die Ratsmitglieder werden durch eine Kommunalwahl für jeweils fünf Jahre gewählt.
Bei der Kommunalwahl 2021 ergab sich folgende Sitzverteilung:[3]
Ortsbürgermeisterin ist Anja Hantelmann (CDU) (Stand 2019)
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Blasonierung: „Schräglinksgeteilt von Silber und Grün; oben ein schräg gestelltes grünes Buchenblatt, unten ein silbernes Ammonshorn.“[4] |
Wappenbegründung: Eine der erhaltenswertesten Naturschönheiten der Region ist der Elm. Mit der Lage des Ortes an diesem Erholungsgebiet wirbt das Buchenblatt im Wappen. Das Ammonshorn ist eine der häufigsten fossilen tierischen Formen in dem an Versteinerungen reichen Elm. Zugleich verweist es auf das Kalkwerk Hemkenrode, das den Elmkalk abbaut und wirtschaftlich verwertet.
Das Wappen wurde von Wilhelm Krieg gestaltet und am 21. November 1967 durch den braunschweigischen Verwaltungspräsidenten genehmigt. |
Die alten Steinbrüche im Steinkuhlenbusch zeugen davon, dass über längere Zeit Kalkstein gebrochen wurde. Seit 1904 verarbeitete das Braunschweigische Elmkalk- und Steinwerk im Süden des Dorfes den Elmkalkstein und war damit ein bedeutender Arbeitgeber. Gegründet wurde es vom Königlich Preußischen Eisenbahninspektor Mühlen. Die Produktion diente auch der Herstellung von Branntkalk zum Bauen und Düngen. 1946 wurde das Werk wieder aufgebaut vom Kalkfachmann J. Schnuch. Dabei wurde ein neuer Steinbruch im Destedter Forst erschlossen, der über eine Seilbahnverbindung zum Werk verfügte. 1954 erfolgte der Aufbau einer Zementfabrik. Dabei wurde Baukalk mit der Marke „Elmkreuz“ und Portlandzement mit der Marke „Elmkreis“ hergestellt. 1971 wurde das Werk geschlossen und Ende der 1970er Jahre bis auf einzelne Wohngebäude abgerissen.
Ab 1907 verfügte das Werk auch über einen Gleisanschluss an die BSE (Braunschweig-Schöninger Eisenbahn), der vom Bahnhof Lucklum ausging.
Nördlich des Ortes verläuft die Bundesstraße 1.