Jürgen Klopp

Jürgen Norbert Klopp (* 16. Juni 1967 in Stuttgart), Spitzname „Kloppo“, ist ein deutscher Fußballtrainer und ehemaliger -spieler.

Nach mehreren kurzen Stationen im Amateurfußball agierte Klopp von 1990 bis 2008 für den 1. FSV Mainz 05, zunächst als Spieler und ab 2001 als Trainer. Diesen führte er 2004 erstmals in die Bundesliga. 2008 wechselte er zu Borussia Dortmund. Mit dem BVB wurde er im Jahr 2011 Deutscher Meister und gewann 2012 das Double. Außerdem erreichte er zwei weitere Pokalendspiele und 2013 das Finale der Champions League.

Von Oktober 2015 bis Mai 2024 war Klopp Cheftrainer des FC Liverpool. Mit dem Verein gewann er acht Titel, darunter 2019 die Champions League und 2020 die erste englische Meisterschaft seit 1990.

Schule und Studium

Am Eduard-Spranger-Wirtschaftsgymnasium in Freudenstadt erwarb Jürgen Klopp 1986 die allgemeine Hochschulreife. Im Jahr 1995 schloss er an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main ein Studium als Diplom-Sportwissenschaftler ab. Seine Diplomarbeit schrieb er über Walking. Nach dem Bundesliga-Aufstieg mit Mainz 05 im Sommer 2004 holte Klopp, der zu diesem Zeitpunkt nur eine A-Lizenz als Trainer besaß, an der Sporthochschule Köln seine Lizenz als Fußballlehrer nach.

Karriere als Spieler

Anfänge bei Amateurmannschaften

Klopp wurde in Stuttgart geboren und wuchs mit zwei älteren Schwestern bei seinen Eltern Elisabeth und Norbert in der Gemeinde Glatten bei Freudenstadt im Schwarzwald auf. Fußball spielte er zunächst im 30 Kilometer entfernten Ergenzingen, dann beim 1. FC Pforzheim, bei Eintracht Frankfurt (Reservemannschaft), Viktoria Sindlingen und Rot-Weiss Frankfurt. Mit dem damaligen Oberligisten Rot-Weiss, der von Dragoslav Stepanović trainiert wurde, wurde er 1990 Hessenmeister und scheiterte in der anschließenden Aufstiegsrunde zur Zweiten Liga an Mainz 05.

1. FSV Mainz 05

Bei diesem Aufstiegsspiel wurde die Mainzer Vereinsführung auf Klopp aufmerksam und verpflichtete ihn im Sommer 1990 für die nun anstehende Zweitliga-Saison; dadurch wurde Klopp Fußballprofi. Er bestritt für den 1. FSV Mainz 05 bis 2001 325 Zweitligaspiele und ist damit Rekordhalter des Vereins, bezogen auf Spiele in der 2. Bundesliga. Mit insgesamt 340 Pflichtspielen stand Klopp zudem in der vereinsinternen Statistik bis Anfang November 2006 zusammen mit Michael Müller auf Platz 1, bis sie von Torhüter Dimo Wache und im Dezember 2014 auch von Nikolče Noveski überholt wurden. Klopp erzielte für Mainz 52 Zweitligatore, nur übertroffen von Sven Demandt. Er ist neben Benjamin Auer der einzige Spieler, der in einem Zweitligaspiel vier Tore für Mainz 05 erzielte, so 1991/92 beim 5:0-Auswärtssieg gegen den FC Rot-Weiß Erfurt.

In seinen elf Jahren bei Mainz 05 spielte Klopp siebenmal gegen den Abstieg; der Klub schaffte jeweils den Klassenerhalt. Als Spieler wurde er vielseitig eingesetzt. Anfangs spielte er als Stürmer, später im Mittelfeld und schließlich in der Abwehr.

Karriere als Trainer

Anfänge

In der Saison 1987/88 trainierte Klopp parallel zu seiner aktiven Zeit bei den Amateuren von Eintracht Frankfurt die D-Jugend des Vereins.

1. FSV Mainz 05

Jürgen Klopp bei Mainz 05 (2004)Jürgen Klopp (rechts) neben Stephan Kuhnert (links) und Željko Buvač (2006)

Ab dem 28. Februar 2001 trainierte Klopp – zunächst als Interimslösung bis zum Saisonende vorgesehen – die Profimannschaft des 1. FSV Mainz 05 in der 2. Bundesliga. Der Verein war unter dem Tage zuvor freigestellten Trainer Eckhard Krautzun in die Abstiegsränge geraten, sodass sich die Mainzer Vereinsführung unter Präsident Harald Strutz und Manager Christian Heidel entschloss, den Abwehrspieler Klopp zum Trainer zu befördern. Klopp hatte noch drei Tage zuvor als Aktiver in dem Auswärtsspiel gegen die SpVgg Greuther Fürth (1:3-Niederlage) auf dem Platz gestanden. Dieses Spiel sollte sein letztes Spiel als aktiver Profifußballer gewesen sein.

Bereits zu Zeiten des Mainzer Trainers Wolfgang Frank, unter dem Klopp jahrelang gespielt hatte, galt er als dessen „verlängerter Arm“ hinsichtlich taktischer Vorgaben auf dem Spielfeld. Klopp war nun der sechste Trainer der 05er in zwölf Monaten. Allerdings besaß der Abwehrspieler nicht den nötigen Trainerschein für den Profifußball, dafür ein abgeschlossenes Sportstudium. Unter seiner Leitung gewann die Mannschaft sechs der folgenden sieben Spiele und erreichte zum Ende der Saison den Klassenverbleib in der 2. Bundesliga. Klopp wurde nach Ende der Saison zum Cheftrainer verpflichtet. Er verpasste mit dem Verein in den Saisons 2001/02 und 2002/03 als jeweils Tabellenvierter knapp den Aufstieg in die 1. Bundesliga. 2001/02 fehlte den Mainzern ein Punkt zu den Aufstiegsrängen, 2002/03 war die Tordifferenz um ein Tor zu niedrig. In der Saison 2003/04 gelang der Aufstieg in die Bundesliga. Die beiden Spielzeiten 2004/05 und 2005/06 schloss Klopps Mannschaft jeweils mit dem elften Tabellenplatz ab.

Vor Beginn der Saison 2005/06 erreichte Klopp mit dem 1. FSV Mainz 05 den bis dahin größten Erfolg des Vereins, als seine Mannschaft über die UEFA-Fair-Play-Wertung in die UEFA-Pokal-Qualifikation einzog. Dort gelangten die Mainzer gegen FK Mika Aschtarak aus Armenien mit 4:0 und 0:0 sowie gegen ÍB Keflavík aus Island mit 2:0 und 2:0 in die erste Runde des UEFA-Pokal-Wettbewerbs 2005/06, in der die Mannschaft gegen den späteren UEFA-Pokalsieger FC Sevilla mit 0:0 und 0:2 ausschied. In der Bundesligasaison 2006/07 stieg der 1. FSV Mainz 05 als Tabellen-16. wieder in die 2. Bundesliga ab.

Zum Ende der Saison 2007/08, im April 2008, kündigte Klopp an, seinen auslaufenden Vertrag im Fall des Nichtaufstiegs des 1. FSV Mainz 05 in die Bundesliga nicht zu verlängern. Am letzten Spieltag der Saison verpasste der Verein den Aufstieg in die Bundesliga knapp, so dass Klopp seine Tätigkeit als Trainer in Mainz zum 30. Juni 2008 beendete.

Borussia Dortmund

Jürgen Klopp als BVB-Trainer zu Beginn der Saison 2010/11

Ab dem 1. Juli 2008 trainierte Klopp den Bundesligisten Borussia Dortmund, der zu diesem Zeitpunkt und in den Spielzeiten zuvor nicht mehr im oberen Bereich der Tabelle platziert war, als Nachfolger von Thomas Doll. Ihm gelang es in der Folgezeit, den BVB wieder zu einem Spitzenverein des deutschen Fußballs zu formen. 2008/09 erreichte er am Ende der Saison mit seiner Mannschaft, die in der Vorsaison noch als Abstiegskandidat gegolten hatte, den sechsten Platz, womit der Verein die Teilnahme an einem europäischen Wettbewerb nur knapp verpasste. In der Saison 2009/10 qualifizierte sich die Mannschaft mit dem fünften Platz für die Europa League 2010/11. In den beiden Bundesligaspielzeiten 2010/11 und 2011/12 gewann Borussia Dortmund unter Klopp als Trainer die deutsche Meisterschaft. Dabei überschritt Dortmund 2012 mit 81 Punkten als erster Verein in der Bundesliga die 80-Punkte-Marke. Eine Woche später gewann seine Mannschaft durch einen 5:2-Sieg gegen den FC Bayern München im Olympiastadion Berlin auch den DFB-Pokal und damit das erste Double der Dortmunder Vereinsgeschichte. In den folgenden Saisons belegte der BVB jeweils den zweiten Platz hinter Bayern München und erreichte das Finale der Champions League 2012/13, welches mit 1:2 gegen den FC Bayern verloren wurde. In der Saison 2013/14 verlor Klopp mit dem BVB das DFB-Pokalfinale gegen Bayern München mit 0:2 n. V. in Berlin.

Im Januar 2012 verlängerten Klopp und Borussia Dortmund seine ursprünglich bis 2014 laufende Vertragslaufzeit bis zum Sommer 2016, im Oktober 2013 erneut bis 2018. Nach einer schwachen Hinrunde, an den Spieltagen 13 sowie 18 und 19 hatte man sogar den letzten Tabellenplatz belegt, vereinbarte Klopp im April 2015 mit dem Verein ein vorzeitiges Ende der Zusammenarbeit zum 30. Juni 2015. Am Ende der Saison 2014/15 qualifizierte sich der BVB als Siebter noch für den internationalen Fußball. Klopps letztes Spiel als Trainer des BVB war das Finale des DFB-Pokals am 30. Mai 2015, das seine Mannschaft mit 1:3 gegen den VfL Wolfsburg verlor.

FC Liverpool

Klopp nach dem Spiel Liverpools gegen Chelsea, 2019, UEFA Super Cup

Am 8. Oktober 2015 übernahm Klopp das auf dem zehnten Tabellenplatz stehende Premier-League-Team des FC Liverpool vom zuvor entlassenen Brendan Rodgers. Er erhielt einen zunächst bis zum 30. Juni 2018 laufenden Dreijahresvertrag und brachte seinen Co-Trainer Željko Buvač sowie seinen Videoanalysten Peter Krawietz, mit denen er schon in Mainz und Dortmund zusammengearbeitet hatte, mit an die Anfield Road. Klopp war zu diesem Zeitpunkt nach Felix Magath, der von Februar bis September 2014 den FC Fulham trainiert hatte, erst der zweite deutsche Cheftrainer bzw. Teammanager in der Premier League. Am Ende der Saison 2015/16 erreichte er mit seiner Mannschaft den achten Platz in der Abschlusstabelle. Am 28. Februar 2016 stand Klopp mit seiner Mannschaft im Ligapokal-Endspiel im Wembley-Stadion gegen Manchester City, das im Elfmeterschießen verloren wurde. Ebenfalls mit einer Niederlage endete das Finalspiel der Europa League am 18. Mai 2016 in Basel mit 1:3 gegen den FC Sevilla.

Im Juli 2016 wurde Klopps Vertragslaufzeit bis zum 30. Juni 2022 verlängert. Als erster Deutscher wurde er am 14. Oktober 2016 zum Trainer des Monats der Premier League gewählt. Die Saison 2016/17 beendete Klopp mit seiner Mannschaft als Tabellenvierter. Die Saison 2017/2018 beendete der FC Liverpool erneut als Vierter und bestritt erfolgreich die Playoffs zur Champions League und erreichte am Ende der Saison schließlich das Finale. In einer Neuauflage des Europapokal der Landesmeister-Endspiels von 1981 unterlagen Klopp und seine Mannschaft dem zweifachen Titelverteidiger Real Madrid mit 1:3. Er verlor damit zum dritten Mal ein europäisches Pokalfinale.

In der Saison 2018/19 wurde Klopp mit dem FC Liverpool trotz 97 Punkten nur Zweiter hinter Manchester City. Noch nie hatte eine Mannschaft in der Premier League als Vizemeister mehr Punkte geholt. In der gesamten Spielzeit verlor das Team nur ein Spiel: am 21. Spieltag auswärts gegen Manchester City. Klopp erreichte mit seiner Mannschaft erneut das Finale der Champions League, das Liverpool am 1. Juni 2019 im Estadio Metropolitano in Madrid gegen Tottenham Hotspur 2:0 gewann. Am 14. August 2019 besiegte der FC Liverpool im Elfmeterschießen den FC Chelsea im UEFA Super Cup, den Klopp als erster deutscher Trainer gewann. Am 21. Dezember holte er mit dem FC Liverpool zum ersten Mal in der Vereinsgeschichte des Clubs die FIFA-Klub-Weltmeisterschaft mit einem 1:0-Sieg nach Verlängerung gegen Flamengo Rio de Janeiro.

Im Dezember 2019 wurde die Laufzeit seines Vertrags bis 2024 verlängert.

In der Saison 2019/20 enteilte der FC Liverpool in der Premier League der Konkurrenz. Erst am 28. Spieltag musste Klopps Mannschaft, die zuvor nur durch ein Unentschieden am 9. Spieltag bei Manchester United Punkte liegen gelassen hatte, beim Abstiegskandidaten FC Watford mit einem 0:3 die erste Saisonniederlage hinnehmen, was die erste Niederlage nach 44 Spielen bedeutete. Mit 18 Siegen in Folge teilt sich der FC Liverpool den Rekord mit Manchester City (2017). Im März wurde die Saison aufgrund der COVID-19-Pandemie unterbrochen. Nach 29 absolvierten Spielen stand der FC Liverpool mit 82 Punkten an der Tabellenspitze, der Zweitplatzierte Manchester City lag bei einem Spiel weniger 25 Punkte hinter den Reds. Nachdem der Spielbetrieb Mitte Juni mit Geisterspielen wieder aufgenommen worden war, wurde der FC Liverpool am 31. Spieltag – 7 Spieltage vor Saisonende – zum 19. Mal englischer Meister, was die nach Spieltagen früheste Meisterschaft der Premier-League-Geschichte bedeutete. Zuvor waren Manchester United 2001 und Manchester City 2018 jeweils 5 Spieltage vor Saisonende Meister geworden. Es war die erste Meisterschaft seit 1990 sowie die erste seit der Einführung der Premier League für den FC Liverpool. Der Verein schloss die Saison schließlich mit 99 Punkten (32 Siege, 3 Unentschieden und 3 Niederlagen) ab, womit man den Punkterekord von Manchester City aus der Saison 2017/18 um einen Punkt verpasste. Nach der Saison wurde Klopp zum FIFA-Welttrainer des Jahres und zum Premier League Manager of the Season gewählt.

In der Spielzeit 2020/21 misslang die Titelverteidigung, die Meisterschaft wurde nach einer Siegesserie zum Saisonende hin auf dem dritten Platz beendet, womit man die Qualifikation für die folgende Ausgabe der Champions League schaffte. Durch eine 1:3-Viertelfinalniederlage gegen Real Madrid kam man in der Champions League nach 2020 erneut nicht an die Höhen von 2018 und 2019 heran, als man jeweils das Finale erreicht hatte. Aus dem FA-Cup verabschiedete man sich in der vierten Runde nach einer 2:3-Niederlage gegen Manchester United und aus dem EFL-Cup schied man im Achtelfinale knapp im Elfmeterschießen gegen den FC Arsenal aus.

Die folgende Saison sah in allen Wettbewerben eine deutliche Leistungssteigerung gegenüber der vorherigen Spielzeit und sollte zu Klopps erfolgreichster seit dem Gewinn der englischen Meisterschaft zwei Jahre zuvor werden. In der Liga reichte es nach einem harten Kampf um die Meisterschaft zwar nur zum zweiten Platz hinter Titelverteidiger Manchester City und Pep Guardiola, dafür aber wurden sowohl der EFL-Cup als auch der FA-Cup gewonnen und damit das „Pokal-Double“. In beiden Endspielen wurde der FC Chelsea im Elfmeterschießen besiegt und Klopp wurde zum ersten deutschen Gewinner des FA-Cups. In der Champions League zog er mit Liverpool in sein insgesamt viertes Finale ein (Liverpool (3); Borussia Dortmund (1)). In diesem traf man auf Real Madrid, womit das Spiel zu einer Neuauflage der Endspiele von 1981 und 2018 wurde. Das Spiel in Paris ging mit 0:1 verloren. Durch die Niederlage wurde Klopp neben Marcello Lippi zum zweiten Trainer, der drei Champions-League-Endspiele verloren hat. Im April 2022 hatte er seine Vertragslaufzeit vorzeitig um zwei weitere Jahre bis 2026 verlängert.

In der Saison 2022/23 konnte Klopp mit den Reds nicht an die Leistungen aus der vorherigen Saison anknüpfen. Zunächst wurde im Juli der englische Supercup durch einen 3:1-Sieg über Manchester City gewonnen. In der Liga reichte es nach der Vizemeisterschaft im Jahr zuvor nur für den fünften Platz, womit man sich erstmals seit 2016 nicht für die Champions League qualifizierte. Im EFL-Cup verlor man im Achtelfinale gegen Manchester City und im FA-Cup in der fünften Runde gegen Brighton, womit in den nationalen Pokalwettbewerben die Titelverteidigung misslang. In der Champions League gingen die Leistungen nach dem knapp verlorenen Endspiel im Jahr zuvor spürbar zurück und man schied mit zwei Niederlagen (2:5 und 0:1) im Achtelfinale gegen Real Madrid aus.

Ende Januar 2024 kündigte Klopp seinen Abschied als Trainer des FC Liverpool zum Ende der Saison 2023/24 an. Er verliere zunehmend die Energie um „diesen Job wieder und wieder“ zu machen, so Klopp. („I am running out of energy. I know that I cannot do the job again and again and again and again.“) Er kündigte zudem an, nie wieder einen anderen englischen Verein zu trainieren. Die Mannschaft spielte lange um die Meisterschaft, musste sich am Saisonende aber hinter Manchester City und dem FC Arsenal mit dem 3. Platz begnügen. In der Europa League scheiterte man im Viertelfinale an Atalanta Bergamo, im FA Cup ebenfalls im Viertelfinale an Manchester United. Somit war der Gewinn des EFL Cups im Februar 2024 Klopps achter und letzter Titel mit dem FC Liverpool.

Experte bei Fußballübertragungen

WM 2010: Jürgen Klopp und Günther Jauch bei der RTL-Fernsehübertragung des Viertelfinales Deutschland - England am 27. Juni 2010 vom Aachener Marktplatz

Zwischen 2005 und 2008 arbeitete Klopp neben seiner Trainertätigkeit als Experte bei Fußballübertragungen im ZDF an der Seite von Johannes B. Kerner, Urs Meier und Franz Beckenbauer. Unter anderem analysierte er bei der WM 2006 und der EM 2008 Spiele für das ZDF.

Er arbeitete dabei viel mit einem elektronischen „Taktik-Tisch“. Damit analysierte er Spielszenen, wies mit virtuellen Markierungen auf taktische Fehler im Aufbau hin und veranschaulichte, wie daraus früh abgefangene Angriffe oder Gegentore resultierten. Die mediale Aufbereitung der Spielabläufe war im deutschen Fernsehen neu. Gemeinsam mit Kerner und Meier bekam er dafür und für die fachkundige, unterhaltsame Fußballerklärung am 20. Oktober 2006 den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie „Beste Sportsendung“ verliehen.

Während der WM 2010 war er an der Seite von Günther Jauch als Experte bei den Fußballübertragungen von RTL im Einsatz und gewann erneut den Fernsehpreis in der genannten Kategorie.

Öffentliche Wahrnehmung und Kontroversen

Klopp erfreut sich aufgrund seines authentischen Auftretens überdurchschnittlicher Popularitätswerte, ist gleichzeitig allerdings für sein leidenschaftliches und zuweilen unkontrolliertes Verhalten während und nach Spielen an der Seitenlinie und in Interviews bekannt. In der Geschichte der Fußball-Bundesliga wurde kein anderer Trainer häufiger aus dem Innenraum verwiesen oder mit Geldstrafen belegt. Besondere Aufmerksamkeit erhielten insbesondere die nachfolgend aufgeführten Situationen und Verstöße:

Aufgrund seiner Erfolge als Trainer widmeten ihm die Fans des FC Liverpool einen eigenen Song. Darüber hinaus ist Klopp aufgrund seines großen Bekannt- und Beliebtheitsgrades in der Vergangenheit und Gegenwart Werbeträger mehrerer großer Firmen gewesen, so u. a. für die wegen ihres Geschäftsmodells und ihrer Unternehmenskultur in Kritik stehende Deutschen Vermögensberatung, Hamburg-Mannheimer sowie Opel oder Erdinger Weißbräu.

In Campinos autobiographischem Buch Hope Street schildert der Sänger der Punk-Rock-Band Die Toten Hosen sein Kennenlernen und seine Freundschaft mit Jürgen Klopp. Zudem wird Klopp in einer Zeile des Lieds Alle sagen das der Toten Hosen erwähnt, in dem sein Trainer-Nachfolger bei FSV Mainz 05 und Borussia Dortmund, Thomas Tuchel, mit ihm verglichen wird. Der Song befindet sich auf dem am 27. Mai 2022 erschienenen Best-of-Album Alles aus Liebe: 40 Jahre Die Toten Hosen.

Erfolge und Auszeichnungen

Klopp nach dem Gewinn der Champions League (2019) Klopp nach dem Gewinn des UEFA Super Cups (2019)

Als Spieler

Als Trainer

International

(alle FC Liverpool)

Deutschland England

(alle FC Liverpool)

Auszeichnungen

Leben neben der Trainerlaufbahn

Jürgen Klopp (2019)

Aus der Beziehung mit seiner ersten Ehefrau stammt der 1988 geborene Sohn Marc, der für den SV Darmstadt 98 und die zweite Mannschaft von Borussia Dortmund in der Regionalliga Fußball spielte sowie für eine Hamburger Sportagentur tätig ist. Seine zweite Frau Ulla Sandrock, Sozialpädagogin und Kinderbuchautorin, die er 2005 heiratete, brachte einen weiteren Sohn mit in die Ehe.

Klopp ist evangelischer Christ, der seinen Glauben häufig auch in der Öffentlichkeit bekennt. In verschiedenen Interviews, in dem Film Und vorne hilft der liebe Gott und in einem evangelikalen Buchprojekt beschrieb er sein Vertrauen auf Jesus Christus. Er engagierte sich auch als Reformationsbotschafter anlässlich des 500. Reformationsjubiläums 2017.

Klopp ist Botschafter der Initiative Respekt! Kein Platz für Rassismus. Im September 2019 schloss er sich der Initiative Common Goal an, deren Mitglieder 1 % ihres Einkommens an soziale Projekte spenden.

Klopp nahm an der ZDF-Quizshow Verlieren Sie Millionen (1995) von Mike Krüger teil.

Im Musikvideo Komm hol die Pille raus des Kinderliederautors Volker Rosin übernahm er die Rolle eines mit Kindern bolzenden Vaters.

In dem Dokumentarfilm Trainer! (2013) des Regisseurs Aljoscha Pause kam Jürgen Klopp neben anderen Trainern zu Wort. Im Film Und vorne hilft der liebe Gott. (2016) von David Kadel ist Klopp Darsteller neben weiteren Profifußballern.

Im Oktober 2021 äußerte sich Klopp kritisch über die fehlende Corona-Impfbereitschaft im Profisport, besonders im Fußball. Ungeimpfte Spieler dürften nur vor Publikum spielen, da sich dort Menschen für eine Impfung entschieden und andere schützten. Und er sagte: „Ich habe mich nicht nur impfen lassen, um mich zu schützen, sondern um alle Menschen um mich herum zu schützen“.

Literatur

Dokumentarfilme

Commons: Jürgen Klopp – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien Wikiquote: Jürgen Klopp – Zitate

Einzelnachweise

  1. juergenklopp.de.
    Jürgen «Kloppo» Klopp: Unterschrift im Markenregister. steigerlegal.ch, abgerufen am 20. Januar 2016.
  2. Wie "Kloppo" zum Abi kam. Schwarzwälder Bote vom 1. Dezember 2016, abgerufen am 23. Mai 2020. 
  3. Klopp zeigt uns seine Frauen, bild.de vom 8. Mai 2012.
  4. Pflichtspielstatistik im Archiv des 1. FSV Mainz 05.
  5. Spieldaten auf fussballdaten.de
  6. Platzierungen Mainz 05 auf www.transfermarkt.de
  7. Jürgen Klopp über sein Studium an der Goethe-Uni auf YouTube, abgerufen am 24. Mai 2015.
  8. Uwe Martin: Fußball: Jürgen Klopp: 325 Mal auf dem Platz - jetzt daneben. ISSN 0174-4909 (faz.net ). 
  9. Spielbericht auf www.transfermarkt.de
  10. Borussia Dortmund verlängert mit Michael Zorc und Jürgen Klopp bis 2016. Borussia Dortmund, abgerufen am 30. Januar 2012. 
  11. BVB verlängert mit Jürgen Klopp bis 2018 bvb.de, abgerufen am 30. Oktober 2013.
  12. Borussia Dortmund und Jürgen Klopp beenden ihre Zusammenarbeit mit Wirkung zum 30. Juni 2015 ad-hoc-Meldung der Borussia Dortmund GmbH & Co. KGaA, abgerufen am 15. April 2015.
  13. FC Liverpool confirms Jürgen Klopp appointment, Mitteilung des Vereins, 8. Oktober 2015.
  14. Klopp dines out with staff after signing three-year deal, Mitteilung des Vereins, 9. Oktober 2015.
  15. Klopp wird Trainer beim FC Liverpool, Frankfurter Allgemeine Zeitung, 8. Oktober 2015.
  16. https://de.sports.yahoo.com/fussball/premier-league
  17. http://www.gmx.net/magazine/sport/fussball/europa-league/liveticker/el/
  18. Europa League Finale 2016: Jürgen Klopp verliert zum fünften Mal. In: rp-online.de. 19. Mai 2016, abgerufen am 7. Februar 2024. 
  19. Jürgen Klopp spricht erstmals über Abschied vom FC Liverpool. 22. Dezember 2017, abgerufen am 10. Juni 2024. 
  20. Klopp voted Barclays Manager of the Month. Abgerufen am 10. Juni 2024 (englisch). 
  21. AS Rom – FC Liverpool: Presse – „Ungerechtigkeit! Skandal in Rom!“ - WELT. 3. Mai 2018, abgerufen am 10. Juni 2024. 
  22. Champions League: Real Madrid gewinnt Titel gegen FC Liverpool. In: Der Spiegel. 26. Mai 2018, ISSN 2195-1349 (spiegel.de ). 
  23. Tottenham Hotspur – FC Liverpool | Highlights – Champions League Finale 2018/19, Sky Sports, 1. Juni 2019.
  24. Klopp schließt nach „wundervoller Nacht“ Frieden mit Klub-WM. Abgerufen am 22. Dezember 2019. 
  25. Jürgen Klopp agrees new Liverpool FC contract to 2024. In: liverpoolfc.com. Abgerufen am 13. Dezember 2019 (englisch). 
  26. ManUnited verhindert Liverpools Sieg-Rekord – Klopp schäumt, kicker.de, 20. Oktober 2019, abgerufen am 7. Mai 2020.
  27. Nach 44 Spielen: Watford beendet Liverpools Fabelserie, kicker.de, 7. Mai 2020, abgerufen am 7. Mai 2020.
  28. Der FC Liverpool ist Meister – nach 30 Jahren und mit doppeltem Rekord, kicker.de, 25. Juni 2020, abgerufen am 25. Juni 2020.
  29. Die nächste große Ehre für Klopp – und „die Versöhnung“ mit Ferguson, kicker.de, 27. Juli 2020, abgerufen am 16. August 2020.
  30. Jürgen Klopp named Premier League Manager of the Season, liverpoolfc.com, 15. August 2020, abgerufen am 16. August 2020.
  31. mst: Tinte trocken: Klopp verlängert Vertrag beim FC Liverpool bis 2026. In: Kicker-Sportmagazin. Olympia Verlag GmbH, 28. April 2022, abgerufen am 28. April 2022. 
  32. Jürgen Klopp announces decision to step down as Liverpool manager at end of season auf der Website des FC Liverpool, abgerufen am 26. Januar 2024 (englisch)
  33. Jurgen Klopp explains decision to leave Liverpool. 26. Januar 2024, abgerufen am 27. Januar 2024 (englisch). 
  34. Preisträger 2006 des Deutschen Fernsehpreises
  35. Perform Media Deutschland GmbH: Jürgen Klopp: Song für den Trainer des FC Liverpool - Text, Melodie, Bedeutung. 19. April 2022, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  36. Oliver Müller: Deutsch-britische Freundschaft: Jürgen Klopp – besser als Johnson oder Merkel. In: DIE WELT. 4. September 2021 (welt.de ). 
  37. Jürgen Klopp spricht in Film über ersten Platzverweis als Trainer. Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  38. FOCUS Online: „Ich bin ein Idiot!“ Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  39. RP ONLINE: Übersicht: Die Ausraster des Jürgen Klopp. 29. November 2020, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  40. n-tv NACHRICHTEN: Klopp fletscht schon mal die Zähne. Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  41. Sperre gegen Dortmunds Trainer Jürgen Klopp: Keine Berufung. In: Der Spiegel. 9. Oktober 2013, ISSN 2195-1349 (spiegel.de ). 
  42. Bundesliga: Kritik an FC Bayern-Sportvorstand Matthias Sammer. In: Der Spiegel. 9. März 2014, ISSN 2195-1349 (spiegel.de ). 
  43. Klopp gegen Sammer: Dortmund-Trainer kontert Kritik aus Bayern. In: Der Spiegel. 7. März 2014, ISSN 2195-1349 (spiegel.de ). 
  44. Kahn ätzt gegen Klopp: Unverschämt und respektlos. Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  45. RP ONLINE: Übersicht: Die Ausraster des Jürgen Klopp. 29. November 2020, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  46. Lutz Wöckener: BVB-Trainer: Warum Klopp wutentbrannt das ZDF-Studio verließ. In: DIE WELT. 3. April 2014 (welt.de ). 
  47. Süddeutsche Zeitung: Streit Breyer und Klopp im ZDF: "Die Sache ist durch, oder?" Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  48. DerWesten- derwesten.de: „Auf doofe Fragen doof antworten“. 4. April 2014, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  49. Jurgen Klopp: Liverpool manager accepts derby celebration misconduct charge, Webseite der BBC vom 4. Dezember 2018 (englisch).
  50. RP ONLINE: Verband ermittelt: Klopp droht nach irrem Jubel eine Sperre. 3. Dezember 2018, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  51. Klopp muss hohe Geldstrafe zahlen. Abgerufen am 9. Mai 2022 (deutsch). 
  52. Jubel von Jürgen Klopp: Würde Mourinho dafür gesperrt werden? Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  53. Klopp muss hohe Geldstrafe zahlen. Abgerufen am 9. Mai 2022 (deutsch). 
  54. Elisabeth Huther: Nach Last-Minute-Ausgleich: Wütender Klopp attackiert TV-Sender und Sheffield-Coach. 29. November 2020, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  55. Perform Media Deutschland GmbH: Jürgen Klopp: Song für den Trainer des FC Liverpool - Text, Melodie, Bedeutung. 19. April 2022, abgerufen am 9. Mai 2022. 
  56. Herbert Fromme: Geldanlage:Grobes Foul von Klopps Freunden. In: sueddeutsche.de. 8. Dezember 2021, abgerufen am 11. Dezember 2023. 
  57. DVAG: Abzocke oder Versicherung? Die Deutsche Vermögensberatung | frontal. In: Frontal. Abgerufen am 11. Dezember 2023 (deutsch). 
  58. Reaktion auf Sex-Party: Ergo storniert Monaco-Trip für Top-Vertreter. In: Der Spiegel. 24. Mai 2011, ISSN 2195-1349 (spiegel.de ). 
  59. Jürgen Klopp ist Werbung-König: Rettete Opel, rasierte den Bart ab und geriet zum Skandal. Abgerufen am 9. Mai 2022. 
  60. Susanne Birkner: "Hope Street" von Campino: Buch des Leadsängers der Toten Hosen. In: ndr.de. NDR, 10. April 2022, abgerufen am 2. Oktober 2023. 
  61. Klopp freut sich über Mainzer Medienpreis. In: RP Online. Rheinische Post, 17. November 2018, abgerufen am 20. September 2020. 
  62. admin: IFFHS AWARDS 2019 – THE WORLD'S BEST CLUB COACH : JÜRGEN KLOPP (GERMANY/FC LIVERPOOL). In: IFFHS. 26. November 2019, archiviert vom Original am 12. Januar 2020; abgerufen am 28. November 2019 (amerikanisches Englisch). 
  63. Jürgen Klopp receives Freedom of the City of Liverpool. In: liverpoolfc.com. 2. November 2022, abgerufen am 21. September 2023 (englisch). 
  64. a b Website des SWR: Die 100 größten Rheinland-Pfälzer; Klopp, Jürgen (10.), abgerufen am 28. August 2011.
  65. Marc Klopp im Datencenter des DFB, abgerufen am 7. Januar 2019
  66. http://www.reviersport.de/193922---bvb-ii-klopp-hoert.html
  67. Wie er dem BVB im Titelkampf hilft: Klopp-Sohn arbeitet jetzt für Favre, bild.de, 7. Januar 2019
  68. Klopp: Gott findet mich in Ordnung, bild.de vom 24. Januar 2012.
  69. BVB Trainer Klopp Interview, fr-online.de vom 10. September 2012.
  70. Spitzenreiter mit Gottes Segen, rp-online.de vom 14. Januar 2011.
  71. Jürgen Klopp. Ein Vorwort (Memento vom 14. August 2013 im Internet Archive) In: Fußball-Gott.com, abgerufen am 26. Mai 2013.
  72. Reformationsbotschafter Jürgen Klopp. In: chrismon.evangelisch.de. Abgerufen am 24. Oktober 2016. 
  73. Zehn erstaunliche Fakten über BVB-Trainer Klopp
  74. Jürgen Klopp drehte mit Volker Rosin
  75. Website des Films.
  76. Michael Wittershagen: Trainer des FC Liverpool: Impfluencer Klopp. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net ). 
  77. programm.ARD.de.
  78. zdf.de SPORTreportage
  79. ZDF Presseportal.
  80. TVNOW
  81. Website des Films.
  82. Neuer Film über Ex-BVB-Trainer: Klopp als Triumphator mit breitem Lachen. Ruhr Nachrichten, 24. November 2020, abgerufen am 13. Dezember 2020. 
  83. Klopp: The Inside Story. Prime Video, abgerufen am 13. Dezember 2020. 
  84. The End of the Storm (2020). Internet Movie Database, abgerufen am 16. Februar 2021 (englisch). 
Siegertrainer des Europapokals der Landesmeister und der UEFA Champions League
Champions-League-Pokal (seit 1967) Europapokal der
Landesmeister:

1956, 1957: José Villalonga | 1958, 1959: Luis Carniglia | 1960: Miguel Muñoz | 1961, 1962: Béla Guttmann | 1963: Nereo Rocco | 1964, 1965: Helenio Herrera | 1966: Miguel Muñoz | 1967: Jock Stein | 1968: Matt Busby | 1969: Nereo Rocco | 1970: Ernst Happel | 1971: Rinus Michels | 1972, 1973: Ștefan Kovács | 1974: Udo Lattek | 1975, 1976: Dettmar Cramer | 1977, 1978: Bob Paisley | 1979, 1980: Brian Clough | 1981: Bob Paisley | 1982: Tony Barton | 1983: Ernst Happel | 1984: Joe Fagan | 1985: Giovanni Trapattoni | 1986: Emerich Jenei | 1987: Artur Jorge | 1988: Guus Hiddink | 1989, 1990: Arrigo Sacchi | 1991: Ljupko Petrović | 1992: Johan Cruyff

UEFA Champions
League:

1993: Raymond Goethals | 1994: Fabio Capello | 1995: Louis van Gaal | 1996: Marcello Lippi | 1997: Ottmar Hitzfeld | 1998: Jupp Heynckes | 1999: Alex Ferguson | 2000: Vicente del Bosque | 2001: Ottmar Hitzfeld | 2002: Vicente del Bosque | 2003: Carlo Ancelotti | 2004: José Mourinho | 2005: Rafael Benítez | 2006: Frank Rijkaard | 2007: Carlo Ancelotti | 2008: Alex Ferguson | 2009: Pep Guardiola | 2010: José Mourinho | 2011: Pep Guardiola | 2012: Roberto Di Matteo | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Carlo Ancelotti | 2015: Luis Enrique | 2016, 2017, 2018: Zinédine Zidane | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Thomas Tuchel | 2022: Carlo Ancelotti | 2023: Pep Guardiola | 2024: Carlo Ancelotti

Meistertrainer der deutschen Fußball-Bundesliga

1964: Georg Knöpfle | 1965: Willi Multhaup | 1966: Max Merkel | 1967: Helmuth Johannsen | 1968: Max Merkel | 1969: Branko Zebec | 1970, 1971: Hennes Weisweiler | 1972, 1973, 1974: Udo Lattek | 1975: Hennes Weisweiler | 1976, 1977: Udo Lattek | 1978: Hennes Weisweiler | 1979: Branko Zebec | 1980, 1981: Pál Csernai | 1982, 1983: Ernst Happel | 1984: Helmut Benthaus | 1985, 1986, 1987: Udo Lattek | 1988: Otto Rehhagel | 1989, 1990: Jupp Heynckes | 1991: Karl-Heinz Feldkamp | 1992: Christoph Daum | 1993: Otto Rehhagel | 1994: Franz Beckenbauer | 1995, 1996: Ottmar Hitzfeld | 1997: Giovanni Trapattoni | 1998: Otto Rehhagel | 1999, 2000, 2001: Ottmar Hitzfeld | 2002: Matthias Sammer | 2003: Ottmar Hitzfeld | 2004: Thomas Schaaf | 2005, 2006: Felix Magath | 2007: Armin Veh | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Felix Magath | 2010: Louis van Gaal | 2011, 2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014, 2015, 2016: Pep Guardiola | 2017: Carlo Ancelotti | 2018: Jupp Heynckes | 2019: Niko Kovač | 2020, 2021: Hansi Flick | 2022: Julian Nagelsmann | 2023: Thomas Tuchel | 2024: Xabi Alonso

Siegertrainer des DFB-Pokals
Tschammerpokal

1935: Richard Michalke | 1936: Heinrich Pfaff | 1937: Hans Schmidt | 1938: Leopold Nitsch | 1939: Alwin Riemke | 1940, 1941: Georg Köhler | 1942: Max Schäfer | 1943: Friedrich Gschweidl

DFB-Pokal

1953: Karl Hohmann | 1954: Georg Wurzer | 1955: Adolf Patek | 1956: Ludwig Janda | 1957: Willibald Hahn | 1958: Georg Wurzer | 1959: Hans Wendlandt | 1960: Bernd Oles | 1961: Georg Knöpfle | 1962: Herbert Widmayer | 1963: Martin Wilke | 1964: Max Merkel | 1965: Hermann Eppenhoff | 1966, 1967: Zlatko Čajkovski | 1968: Willi Multhaup | 1969: Branko Zebec | 1970: Kurt Schreiner | 1971: Udo Lattek | 1972: Ivica Horvat | 1973: Hennes Weisweiler | 1974, 1975: Dietrich Weise | 1976: Kuno Klötzer | 1977, 1978: Hennes Weisweiler | 1979: Hans-Dieter Tippenhauer | 1980: Otto Rehhagel | 1981: Lothar Buchmann | 1982: Pál Csernai | 1983: Rinus Michels | 1984: Udo Lattek | 1985: Karl-Heinz Feldkamp | 1986: Udo Lattek | 1987: Ernst Happel | 1988: Karl-Heinz Feldkamp | 1989: Horst Köppel | 1990: Karl-Heinz Feldkamp | 1991: Otto Rehhagel | 1992: Michael Lorkowski | 1993: Dragoslav Stepanović | 1994: Otto Rehhagel | 1995: Bernd Krauss | 1996: Eckhard Krautzun | 1997: Joachim Löw | 1998: Giovanni Trapattoni | 1999: Thomas Schaaf | 2000: Ottmar Hitzfeld | 2001, 2002: Huub Stevens | 2003: Ottmar Hitzfeld | 2004: Thomas Schaaf | 2005, 2006: Felix Magath | 2007: Hans Meyer | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Thomas Schaaf | 2010: Louis van Gaal | 2011: Ralf Rangnick | 2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Pep Guardiola | 2015: Dieter Hecking | 2016: Pep Guardiola | 2017: Thomas Tuchel | 2018, 2019: Niko Kovač | 2020: Hansi Flick | 2021: Edin Terzić | 2022: Domenico Tedesco | 2023: Marco Rose | 2024: Xabi Alonso

FIFA-Logo FIFA-Welttrainer des Jahres im Männerfußball

2010: José Mourinho | 2011: Pep Guardiola | 2012: Vicente del Bosque | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Joachim Löw | 2015: Luis Enrique | 2016: Claudio Ranieri | 2017: Zinédine Zidane | 2018: Didier Deschamps | 20192020Jürgen Klopp | 2021Thomas Tuchel | 2022Lionel Scaloni | 2023Pep Guardiola

Deutschlands Fußballtrainer des Jahres

2002: Klaus Toppmöller | 2003: Felix Magath | 2004: Thomas Schaaf | 2005: Felix Magath | 2006: Jürgen Klinsmann | 2007: Armin Veh | 2008: Ottmar Hitzfeld | 2009: Felix Magath | 2010: Louis van Gaal | 2011–2012: Jürgen Klopp | 2013: Jupp Heynckes | 2014: Joachim Löw | 2015: Dieter Hecking | 2016: Dirk Schuster | 2017: Julian Nagelsmann | 2018: Jupp Heynckes | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Thomas Tuchel | 2022: Christian Streich | 2023: Urs Fischer

Englands Fußballtrainer des Jahres

1993: Alex Ferguson | 1994: Joe Kinnear | 1995: Frank Clark | 1996: Peter Reid | 1997: Danny Wilson | 1998: Dave Jones | 1999: Alex Ferguson | 2000: Alan Curbishley | 2001: George Burley | 2002: Arsène Wenger | 2003: David Moyes | 2004: Arsène Wenger | 2005: David Moyes | 2006, 2007: Steve Coppell | 2008: Alex Ferguson | 2009: David Moyes | 2010: Roy Hodgson | 2011: Alex Ferguson | 2012: Alan Pardew | 2013: Alex Ferguson | 2014: Brendan Rodgers | 2015: Eddie Howe | 2016: Claudio Ranieri | 2017: Antonio Conte | 2018: Pep Guardiola | 2019: Chris Wilder | 2020: Jürgen Klopp | 2021: Pep Guardiola | 2022: Jürgen Klopp | 2023: Pep Guardiola | 2024: Kieran McKenna

Premier League Manager of the Season

1994: Alex Ferguson | 1995: Kenny Dalglish | 1996, 1997: Alex Ferguson | 1998: Arsène Wenger | 1999, 2000: Alex Ferguson | 2001: George Burley | 2002: Arsène Wenger | 2003: Alex Ferguson | 2004: Arsène Wenger | 2005, 2006: José Mourinho | 2007, 2008, 2009: Alex Ferguson | 2010: Harry Redknapp | 2011: Alex Ferguson | 2012: Alan Pardew | 2013: Alex Ferguson | 2014: Tony Pulis | 2015: José Mourinho | 2016: Claudio Ranieri | 2017: Antonio Conte | 2018, 2019: Pep Guardiola | 2020: Jürgen Klopp | 2021: Pep Guardiola | 2022: Jürgen Klopp | 2023: Pep Guardiola

Persönlichkeit des Jahres im deutschen Fußball

1990: Franz Beckenbauer | 1991: Karl-Heinz Feldkamp | 1992: Erich Ribbeck | 1993: Winfried Schäfer | 1994: Volker Finke | 1995: Berti Vogts | 1996: Thomas Helmer | 1997–1998: Otto Rehhagel | 1999: Lothar Matthäus | 2000: Rudi Völler | 2001: Oliver Kahn | 2002: Michael Ballack | 2003: Felix Magath | 2004: Thomas Schaaf | 2005: Thomas Doll | 2006: Franz Beckenbauer | 2007: Ivan Klasnić | 2008: Franck Ribéry | 2009: Felix Magath | 2010: Bastian Schweinsteiger | 2011: Joachim Löw | 2012: Jürgen Klopp | 2013: Franck Ribéry | 2014: Joachim Löw | 2015: Dirk Schuster | 2016: Toni Kroos | 2017: Christian Streich | 2018: Fredi Bobic | 2019: Jürgen Klopp | 2020: Hansi Flick | 2021: Robert Lewandowski | 2022: Alexandra Popp | 2023: Frank Schmidt

Normdaten (Person): GND: 135601053 | LCCN: nb2017007737 | NDL: 001210018 | VIAF: 311093451 |