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Das Geschlecht der Grafen von Peilstein (oder Peilsteiner) ist eine Nebenlinie des Geschlechts der Sieghardinger und leitet sich von Graf Friedrich I. von Tengling her. Seine Söhne Sieghart I. und Friedrich II. gründeten Ende des 11. Jahrhunderts die Linien Burghausen-Schala und Peilstein. Sein Sohn Heinrich I. war Bischof von Freising.
Die Peilsteiner waren die Gründer und Vögte der Benediktinerabtei Michaelbeuern (und von Stift Reichersberg). Der Besitz dieses Klosters im Attergau könnte auf sie zurückgehen. Dieses Geschlecht, welches sich nach einer Burg in St. Leonhard am Forst in Niederösterreich benannte und große Besitzungen in Österreich, Bayern, Franken und Friaul innehatte, war eines der mächtigsten Dynastengeschlechter des Landes Salzburg. Hauptvögte des Hochstiftes wurden die Peilsteiner Anfang des 12. Jahrhunderts. Grafschaftsrechte übten sie allerdings nur im Gebiet der Gastein aus, wo sie ebenso wie in den benachbarten Tauerntälern und in Reichenhall (Burg und Maut zu Karlstein, die Vogtei über das Kloster St. Zeno) begütert waren. Zur Grafschaft Peilstein gehörten nach dem Peilsteiner Lehenskatalog auch die Burg und Herrschaft Cleeberg zwischen Wetzlar und Gießen mit großer Gefolgschaft, außerdem Burg und Herrschaft Amerang bei Rosenheim, die der bayerische Herzog an sich gezogen hatte, und die Hofmark Tengling bei Tittmoning. Besitz bei Wien, bei Leoben in der Steiermark und in Friaul lässt sich erschließen.
Da die Peilsteiner ihre Abkunft von Aribo I., dem Markgrafen der bayrischen Ostmark herleiten († nach 909), nannten sie sich auch „Aribonen“. Auch die Vorgänger der Peilsteiner dürften die Gastein zur Gänze in ihrem Besitz gehabt haben. Den gesamten Grund und Boden besaßen wohl schon vor 1023 die Grafen von Peilstein, die als Herren der Gastein genannt werden.
Im Jahr 1218 starben die Peilsteiner in männlicher Linie aus.[1]
1356 führte Herzog Rudolf IV. noch die Benennung Graf von Peilstein in seinem Titel.[1]