Im folgenden Artikel wollen wir uns eingehend mit dem Thema Sehne (Geometrie) befassen. Ob es sich bei Sehne (Geometrie) um ein Schlüsseldatum der Geschichte, eine beruflich relevante Person oder ein aktuelles Thema handelt: Unser Ziel ist es, jeden Aspekt und jede Facette zu analysieren, um unseren Lesern einen vollständigen und detaillierten Überblick zu bieten. Auf diesen Seiten werden wir uns aus verschiedenen Perspektiven mit Sehne (Geometrie) befassen und aktuelle Informationen, kritische Analysen und Expertenmeinungen anbieten, damit unsere Leser die Bedeutung und Wirkung von Sehne (Geometrie) in ihrem jeweiligen Kontext vollständig verstehen können.
Eine Sehne einer ebenen Kurve ist eine Verbindungsstrecke zweier Punkte auf der Kurve. Sie ist also derjenige Teil einer Sekante, der zwischen den beiden Kurvenpunkten liegt.[1]
Die Sehne eines Kreises teilt den Kreis in zwei in der Regel ungleich große Kreisbögen und , in denen jeweils der Peripheriewinkelsatz gilt: Alle Dreiecke mit der Sehne als Grundseite und einem dritten Punkt auf einem der Bögen oder haben im Scheitelpunkt gleich große Winkel bzw. .
Verläuft die Sehne durch den Kreismittelpunkt , so heißt sie Durchmesser. Der Peripheriewinkel ist dann ein rechter Winkel (Satz des Thales).
Für die Sehnenlänge gilt
und wegen sowie
Historisch wurde die Sehnenlänge mit der heute nicht mehr gebräuchlichen Winkelfunktion Chord berechnet. Früher wurde das Lot der Sehne auf den Kreismittelpunkt als Apothema bezeichnet. Die Verlängerung des Lots über die Sehne hinaus auf den Kreisrand nannte man Sagitta. Die Längen von Apothema und Sagitta ergeben zusammen den Kreisradius.
Al-Battânîs (* zw. 850 und 869, † 929) war der erste, der statt geometrischer Sehnen den Sinus gebrauchte.