In der Welt von Spitalkirche (Baden-Baden) gibt es viele Dinge, die wir erforschen und entdecken können. Von seinen Anfängen bis zu seinen Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft war Spitalkirche (Baden-Baden) ein Thema von ständigem Interesse und hat die Neugier vieler Menschen geweckt. In diesem Artikel werden wir in die faszinierende Welt von Spitalkirche (Baden-Baden) eintauchen und ihre verschiedenen Facetten erkunden, von ihren historischen Aspekten bis zu ihren heutigen Auswirkungen. In diesem Sinne werden wir entdecken, wie sich Spitalkirche (Baden-Baden) im Laufe der Zeit entwickelt hat und wie es seine Spuren in der Menschheit hinterlassen hat. Machen Sie sich bereit für eine Entdeckungsreise und lernen Sie Spitalkirche (Baden-Baden) kennen. Lass uns anfangen!
Die Spitalkirche ist ein spätgotisches Kirchengebäude in Baden-Baden, das seit 1878 der altkatholischen Kirche als Gottesdienststätte dient. Sie liegt unterhalb des Friedrichsbades unmittelbar neben dem Eingang zu den Caracalla-Thermen.
Schon im Jahre 1351 wird eine „Kapelle der seligen Jungfrau zum Spital“ erwähnt. Die jetzige Kapelle wurde zwischen 1468 und 1478 gebaut und war mit einem Spital für Sieche und Kranke verbunden, das im 19. Jahrhundert aufgelöst wurde. Die Kapelle wurde 1689 im Stadtbrand während des Pfälzischen Erbfolgekrieges weitgehend zerstört und erst im 18. Jahrhundert wieder aufgebaut. Dabei wurde sie mit einem barocken Dachreiter ausgestattet.
Eine gravierende bauliche Veränderung erfuhr die Kapelle beim Neubau der angrenzenden Kurbäder und einer Tiefgarage, was 1963–1966 nicht nur eine Restaurierung, sondern auch eine Verkürzung des Gebäudes um 7 m und eine neue Westfassade mit sich brachte.[1]
Im Dachreiter hängen zwei Glocken: eine 1748 von Matthäus Edel in Straßburg gegossene Glocke „in honore virginis Marie“ (ø 74 cm, 200 kg, Schlagton c2−1) und eine zweite Glocke, „Jubilate“, (ø 66 cm, 180 kg, Schlagton es2+2), 2007 von der Glockengießerei Bachert in Karlsruhe, gegossen.
Die zehn großen Kirchenfenster wurden in den Jahren 1951 bis 1959 vom Heidelberger Künstler Harry MacLean in leuchtenden Farben neu gestaltet und von Peter Meysen in der Glasmalerei-Werkstatt Heidelberg in gebranntem Glas ausgeführt. Die Themen stammen aus der Offenbarung des Johannes.
Auf der in den 1960er Jahren neu erbauten Orgelempore befindet sich seither hinter einem barocken und mit Schleierwerk versehenen Prospekt aus dem 18. Jahrhundert eine neue Orgel aus der Werkstatt Orgelbau Vier, Friesenheim, mit 24 Registern auf zwei Manualen und Pedal nach dem Vorbild einer alten Silbermannorgel in Ettenheimmünster gebaut.
Das Instrument hat folgende Disposition:
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Das Portal wurde ebenso wie die Seitentüren von Metallbildhauer Hayno Focken aus Lahr mit dem Material Tombak gestaltet, einer Messingsorte mit hohem Kupferanteil. Der Entwurf stammte wie die Fenster von Harry MacLean aus Heidelberg. Das Portal stellt die Auferweckung der Toten nach der Vision des Propheten Hesekiel dar, die Seitentür zeigt Moses vor dem brennenden Dornbusch und auf der Außentür der Sakristei wird der Dulder Hiob einem Opfer von Hiroshima gegenübergestellt.
Teile der barocken Ausstattung gingen an die Dreifaltigkeitskirche in Frankenthal, deren Ausstattung im Zweiten Weltkrieg verloren gegangen war.
Koordinaten: 48° 45′ 48,1″ N, 8° 14′ 40,6″ O