Tracheide

In der heutigen Welt ist Tracheide für ein breites Spektrum von Menschen zu einem Thema von großer Relevanz und Interesse geworden. Seit seiner Entstehung hat Tracheide verschiedene Aspekte der Gesellschaft tiefgreifend beeinflusst und zu Debatten, Überlegungen und bedeutenden Veränderungen geführt. Ziel dieses Artikels ist es, die Bedeutung von Tracheide umfassend und eingehend zu beleuchten und seine verschiedenen Aspekte und Konsequenzen in verschiedenen Bereichen zu untersuchen. Durch eine detaillierte Analyse sollen die relevantesten Aspekte im Zusammenhang mit Tracheide beleuchtet werden, um ein besseres Verständnis und Bewusstsein für deren Bedeutung und Bedeutung in der heutigen Zeit zu schaffen.

Tracheiden mit zahlreichen Hoftüpfeln (Abies concolor)
Detailansicht von Tracheiden (Picea abies)

Tracheiden (eindeutiger: Trachëiden) sind zur Wasserleitung und Festigung gebildete, meist stark verholzte, in axialer Richtung langgestreckte Zellen. Sie finden sich v. a. im Xylem der Leitbündel der Sprossachse von Pflanzen.

Im Gegensatz zu den evolutiv moderneren Gefäßen (Tracheen) haben Tracheiden keine aufgelösten Querwände, sondern leiten das Wasser über sogenannte Hoftüpfel von Zelle zu Zelle. Im oberen Bereich sind sie zugespitzt und haben deshalb eine größere Verbindungsfläche zur nächsten Zelle; hier befinden sich in der Regel auch die meisten Tüpfel.

Nacktsamer (Gymnospermae) und Gefäßsporenpflanzen (Pteridophyta) haben zur Wasserleitung meist nur Tracheiden, während Bedecktsamer (Angiospermae) zusätzlich in überwiegendem Maße auch Tracheen besitzen, die mit größerem Durchmesser und aufgelösten Querwänden eine noch bessere Wasserleitung garantieren. Dies erhöht bei Laubhölzern allerdings auch die Gefahr einer Embolie bei Luftzutritt.

Nachdem sie ihre endgültige Größe, Form und Funktion erreicht haben, sterben die Tracheiden ab und verholzen durch Lignineinlagerung in die Zellwand. Im Gegensatz zu den Tracheen übernehmen sie also auch festigende Funktion. Vor allem das englumige, dunklere Spätholz in Nadelgehölzen wird fast ausschließlich zu Festigungszwecken gebildet, weshalb feinjähriges Nadelholz mit hohen Spätholzanteilen im Allgemeinen stabiler und wertvoller ist als grobjähriges.

In Laubgehölzen wird die Festigung dagegen von Libriformfasern übernommen.

Zu erwähnen sind außerdem die radial verlaufenden Holzstrahltracheiden, die bei einigen Nadelholzarten vorkommen. Sie flankieren den aus Parenchymzellen bestehenden Holzstrahl oben und unten und sind für die Wasserleitung in radialer Richtung zuständig.

Literatur

  • Anita Roth-Nebelsick: Die Prinzipien der pflanzlichen Wasserleitung. In: Biologie in unserer Zeit. Band 36, Nr. 2, 2006, S. 110–118, doi:10.1002/biuz.200610305.
  • Rudolf Schubert, Günther Wagner: Botanisches Wörterbuch. Pflanzennamen und botanische Fachwörter mit einer „Einführung in die Terminologie und Nomenklatur“ , Verzeichnissen der „Autorennamen von Pflanzen (Taxa)“ und „Autoren von pflanzensoziologischen Einheiten“ sowie einem Überblick über das „System der Pflanzen“ und das „System der Pflanzengesellschaften“ (= UTB. Band 1476). 12. Auflage. Eugen Ulmer, Stuttgart (Hohenheim) 2000, ISBN 3-8252-1476-1, S. 551.
  • Wilhelm Nultsch: Allgemeine Botanik. 11., völlig neubearbeitete und erweiterte Auflage. Georg Thieme, Stuttgart/New York 2001, ISBN 3-13-383311-1.
Commons: Holzanatomie – Sammlung von Bildern