Bei dieser Gelegenheit tauchen wir ein in die spannende Welt von WeGebAU, einem Thema, das die Aufmerksamkeit von Forschern, Fachleuten und der breiten Öffentlichkeit auf sich gezogen hat. WeGebAU war im Laufe der Jahre Gegenstand von Studien und Debatten und erweckt breites Interesse sowohl in der Gesellschaft als auch im akademischen Bereich. Von seinen Anfängen bis zu seinen heutigen Auswirkungen war WeGebAU eine Quelle der Reflexion und Analyse und hat zahlreiche Theorien und Ansätze hervorgebracht. In diesem Artikel schlagen wir vor, die vielfältigen Facetten von WeGebAU zu untersuchen und dabei alles von seiner historischen Entwicklung bis zu seinen Auswirkungen in verschiedenen Kontexten zu beleuchten. Durch einen multidisziplinären Ansatz wollen wir Licht in dieses heute so spannende und relevante Thema bringen.
WeGebAU (QCG) (Abkürzung für Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter älterer Arbeitnehmer in Unternehmen/Qualifizierungschancengesetz (seit 1. Januar 2019 hat das Programm einen neuen Namen erhalten und nennt sich nun Weiterbildungsförderung Beschäftigter)) war eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit. Seit 2006 gab es von der Agentur für Arbeit unter dem Namen WeGebAU Subventionen zur Förderung der beruflichen Qualifizierung für Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer in Unternehmen.
Ziel war es, dem derzeit drohenden Fachkräftebedarf entgegenzuwirken, indem Fähigkeiten zur Beschäftigung der Arbeitnehmer gefördert werden. Die Arbeitnehmer sollen die Möglichkeit bekommen, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen,[1] ohne jedoch ihre Arbeit kündigen zu müssen. Langfristig soll den Arbeitnehmern eine Sicherheit geboten werden, da un- oder geringqualifizierte Arbeitnehmer bei konjunkturellen Verschlechterungen ein höheres Risiko haben, entlassen zu werden. Arbeitslosigkeit kann so vermieden werden. Sollte es dennoch zu einer Entlassung kommen, haben qualifizierte Arbeitnehmer eine höhere Vermittlungschance. Unternehmer können durch WeGebAU (langjährig) bewährte Mitarbeiter an sich binden.
Förderfähige Personengruppen sind:
Die Bundesagentur für Arbeit gibt Bildungsgutscheine heraus, mit denen Arbeitnehmer ihre neue angestrebte Qualifizierung meist aus verschiedenen Angeboten auswählen können. Die Qualifizierungen müssen nach der AZAV, vormals AZWV, zertifiziert sein und möglichst zu einem anerkannten Berufsabschluss führen. Zertifizierte Teilabschlüsse und Anpassungsqualifizierungen sind auch förderfähig. Die Agentur für Arbeit führt alle AZAV-zertifizierten, förderfähigen Maßnahmen in ihrem KURSNET auf.
https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/finanziell/foerderung-von-weiterbildung