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Alexander Tansman, 1932Gedenktafel in ŁódźAlexandre Tansman & Anna Eleonora Brociner
Alexandre Tansman wurde in Łódź als Sohn jüdischer Eltern geboren und wuchs dort auch auf. Mit vier Jahren begann er Klavier zu spielen und mit acht Jahren zu komponieren. Er studierte Komposition an der Musikakademie Łódź und der Musikakademie Warschau (Kontrapunkt und Komposition bei Piotr Rytel).[2] 1919 gewann er den Nationalen Polnischen Kompositionswettbewerb für anonym eingereichte Jugendwerke, zu dem er zwei Kompositionen eingereicht hatte (den ersten Preis erhielt seine Fantasie für Violine und Klavier, den zweiten für eine Klaviersonate). Er siedelte dann nach Frankreich über und nahm 1920 die französische Staatsbürgerschaft an. Im Jahre 1927 unternahm er mit dem Boston Symphony Orchestra unter Kussewizki seine erste Konzertreise in den USA.[2] 1932 bis 1933 unternahm er eine Welttournee. Nach der deutschen Besetzung Frankreichs 1940 floh er in den Süden Frankreichs und 1941 gelang ihm die Flucht über Lissabon in die USA.
1946 kehrte Tansman nach Paris zurück. 1947 schrieb er eine Biografie Strawinskys. Verheiratet war Tansman seit 1937 mit der Pianistin Colette Cras (gest. 1953), der Tochter des französischen Komponisten Jean Cras, sie hatten zwei Töchter. Er starb in Paris am 15. November 1986.
Werke
Tansman schrieb unter anderem Opern und Ballette, 9 Sinfonien, 2 Klavierkonzerte, die Stèle in memoriam d’Igor Stravinsky, das Oratorium Isaïe, le prophète, Kammer- und Klaviermusik. Seine Kompositionen sind – neben Einflüssen Strawinskys – unter anderem auch durch Reminiszenzen an polnische Volksmusik geprägt.
Werke für Orchester
Sinfonien
1917: Sinfonie Nr. 1
1926: Sinfonie Nr. 2 in a
1931: Sinfonie Nr. 3 – „Symphonie concertante“, für Violine, Bratsche, Cello, Klavier und Orchester
1936–1939: Symfonie Nr. 4
1942: Sinfonie Nr. 5 in d
1944: Sinfonie Nr. 6 – „In memoriam“, für gemischten Chor und Orchester
1944: Sinfonie Nr. 7 – „Lyrique“
1948: Sinfonie Nr. 8 – „Musique pour orchestre“
1957–1958: Sinfonie Nr. 9
Solo-Konzerte mit Orchester
1925: Concert Nr. 1 für Klavier und Orchester
1927: Concert Nr. 2 für Klavier und Orchester
1928: Suite, für zwei Klaviere und Orchester
1929: Suite dans le style ancien, für Klavier und kleines Orchester
1931: Concertino, für Klavier und Orchester
1936: Fantaisie, für Cello und Orchester
1936–1937: Concerto, für Bratsche und Orchester
1937: Concerto, für Violine und Orchester
1937: Fantaisie, für Klavier und Orchester
1943: Concert stuk, für Klavier (für die linke Hand) und Orchester
1944: Partita n° 2, für Klavier und Orchester
1945: Concertino, für Gitarre und Orchester
1952: Concertino, für Oboe, Klarinette und Streichorchester
1957: Concerto, für Klarinette und Orchester
1960: Musique de Cour für Gitarre und Orchester
1963: Concerto, für Cello und Orchester
1968: Suite concertante, für Oboe und Kammerorchester
1968: Concertino, für Querflöte, Streichorchester und Klavier
Andere Orchesterwerke
1915–1916: Prometheus, sinfonisches Gedicht
1916–1917: Toison d’or, sinfonisches Gedicht basiert auf griechische Mythologie
1919: Prélude symphonique
1920: Vision nocturne, sinfonische impressies für Orchester
1923: „La Danse de la sorcière“ uit het ballet „Le Jardin du paradis“, für Orchester
1923: Légende
1924: Sinfonietta, für Kammerorchester
1926: Ouverture symphonique, für großes Orchester
1927: Esquisse, für Orchester
1927: La Nuit kurde, sinfonische Suite aus der Oper
1928–1929: Toccata, für Orchester
1930: Cinq Pièces, für Violine und kleines Orchester
1930: Triptyque, für Streichorchester
Allegro risoluto
Andante
Finale: presto – andante cantabile – tempo primo – meno mosso – moderato – lento
Andrea Brill: Jüdische Identität im 20. Jahrhundert. Die Komponisten Darius Milhaud und Alexandre Tansman in biographischen Zeugnissen und ausgewählten Werken. ars et unitas, Neuried 2002, ISBN 978-3-936117-16-5.
Pierre Guillot: Hommage au compositeur Alexandre Tansman. Presse de l’Université de Paris-Sorbonne, Paris 2000, ISBN 2-84050-175-9 (französisch, 254 S.).