Heute werden wir über Anke Late Night sprechen. Dieses Thema ist in der heutigen Gesellschaft von großer Relevanz, da es in verschiedenen Bereichen große Debatten und Kontroversen ausgelöst hat. Es ist wichtig, die verschiedenen Aspekte rund um Anke Late Night zu verstehen, von seinem Ursprung bis zu seinen heutigen Auswirkungen. In diesem Artikel werden wir die verschiedenen Perspektiven und Meinungen zu Anke Late Night untersuchen, mit dem Ziel, eine umfassende und ausgewogene Sicht auf dieses Thema zu bieten. Wir hoffen, dass diese Analyse dazu beiträgt, Licht auf Anke Late Night zu werfen und ein besseres Verständnis für seine Bedeutung im aktuellen Kontext zu schaffen.
Fernsehsendung | |
Titel | Anke Late Night |
---|---|
Produktionsland | Deutschland |
Genre | Late-Night-Show |
Länge | 50 Minuten |
Episoden | 68 in 2 Staffeln |
Ausstrahlungsturnus | Montag bis Donnerstag gegen 23.15 Uhr |
Produktionsunternehmen | Brainpool |
Premiere | 17. Mai 2004 auf Sat.1 |
Moderation | Anke Engelke |
Anke Late Night war eine von Brainpool produzierte deutsche Late Night Show.
Die von Anke Engelke moderierte Sendung startete am 17. Mai 2004 bei Sat.1 auf dem Sendeplatz der Harald Schmidt Show.[1] Hausband der Sendung war die „Electric Ladyband“, geleitet von Claus Fischer, vormals Bassist bei der TV-total-Band. Für Aufsehen sorgte kurz vor der Premiere eine 10.000-Euro-Wette zwischen Rudi Carrell und Olli Dittrich. Carrell hatte gewettet, dass die Show ein Reinfall würde. Der damalige Sat.1-Chef Roger Schawinski ging medienwirksam darauf ein und wettete 20.000 Euro dagegen.[2] Die Wette wurde im Juni 2004 von Carrell zurückgezogen.[3] Auch der Fernsehkritiker Stefan Niggemeier prophezeite in der FAZ ein Scheitern der Late Night Show schon vor der Premiere.[4]
Die Premierensendung verfolgten durchschnittlich 2,46 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 22,5 %).[5][6] Gäste der ersten Sendung waren Bastian Pastewka, Sting, Stefan Raab und Max Mutzke.[7] Der Spiegel beschrieb nach der Premiere das Kernproblem von Anke Late Night: „Das gesamte Setting der Show sei wie ein Korsett,“ das Anke Engelke nicht passe. „Die politischen Themen“ seien ihr „spürbar fremd, und auch das freihändige Herumphilosophieren über Gott und die Welt“. Sie brauche „einen festen dramaturgischen Rahmen“.[7] Die zweite Ausgabe am 18. Mai 2004 verfolgten 1,50 Millionen Zuschauer (Marktanteil: 18 %);[5] im Juli 2004 sahen zum Teil nur 700.000 Zuschauer (Marktanteil: 4,9 %) die Sendung.[8]
Vom 5. August bis 30. August 2004 ging Anke Late Night trotz gegenteiliger Ankündigungen von Sat.1 in die Sommerpause. Nach der Sommerpause gab es am 30. August 2004 mit insgesamt 760.000 Zuschauern (7,3 % Marktanteil) kaum eine Verbesserung. Die Zuschauer im Alter von 14 bis 49 Jahren umfassten 9,7 % Marktanteil.[9] Dies nährte die Gerüchte, die meist negative Kritik sowie die konstant erheblich unter den Erwartungen liegenden Quoten würden zur Einstellung der Show führen. Überdies waren die Produktionskosten, die Brainpool mit 40 Millionen Euro für drei Jahre angesetzt hatte, zu hoch, um bei den geringen Einschaltquoten durch die Werbeeinnahmen gedeckt zu werden. Am 21. Oktober 2004 wurde die Show deswegen schließlich abgesetzt.[8]
Als „mein Desaster“ bezeichnete Engelke die Show später.[10] „Ich konnte das einfach nicht“, antwortete sie auf die Frage, woran sie gescheitert sei. „Late Night heißt, dass der Moderator rausgeht, vor dem Publikum steht und erst mal eine Viertelstunde Witze erzählt. Diese Viertelstunde habe ich nicht hingekriegt.“[10]