Fusarium poae

Dieser Artikel befasst sich mit dem Problem Fusarium poae, das in letzter Zeit stark an Bedeutung gewonnen hat. Fusarium poae ist für ein breites Spektrum von Menschen zu einem interessanten Thema geworden, da sich sein Einfluss auf verschiedene Bereiche des täglichen Lebens erstreckt. Von der persönlichen bis zur beruflichen Ebene hat sich Fusarium poae in verschiedenen Bereichen als Diskussions- und Reflexionspunkt positioniert. In diesem Artikel werden verschiedene Aspekte im Zusammenhang mit Fusarium poae analysiert, mit dem Ziel, eine umfassende und bereichernde Sicht auf dieses aktuelle Problem zu bieten.

Fusarium poae

Fusarium poae in Kultur

Systematik
Klasse: Sordariomycetes
Unterklasse: Hypocreomycetidae
Ordnung: Krustenkugelpilzartige (Hypocreales)
Familie: Pustelpilzverwandte (Nectriaceae)
Gattung: Fusarium
Art: Fusarium poae
Wissenschaftlicher Name
Fusarium poae
(Peck) Wollenw.[1]

Fusarium poae ist eine Schimmelpilzart, die der Gattung Fusarium angehört. Die Pilze verursachen unter anderem Ährenkrankheiten auf Getreide und produzieren dabei gesundheitsschädliche Mykotoxine[2]. Die Art und Anzahl der Mykotoxine in F. poae ist im Gegensatz zu anderen Fusarienarten noch wenig erforscht. Man geht jedoch von einer erheblichen Mykotoxinbelastung auf befallenem Weizen aus, die auch für den Menschen problematisch sein könnte.

Nachweis von F. poae auf Getreidekörnern

Befallene Getreidepflanzen können auf F. poae untersucht werden, indem die Getreidekörner oberflächensterilisiert, in Petrischalen auf mit antibiotikumversetzten Kartoffel-Dextrose-Agar ausgelegt und einige Tage inkubiert werden[3]. Die wachsenden F. poae-Pilzkulturen haben einen für diese Fusarienart charakteristischen, angenehmen Duft, der von vielen Personen mit „nach Apfel“ beschrieben wird; allerdings sollte das Riechen an den Pilzkulturen vermieden werden, da dabei auch Millionen von Pilzsporen (Konidien) inhaliert werden. Vom makroskopischen Aussehen auf der Agarplatte her ist der Pilz sehr variabel: Er kann sowohl blass weinrot als auch fast weiß vorkommen. Generell nimmt die Färbung des Pilzes mit seinem Alter zu. Im Allgemeinen produziert er reichlich Luftmyzel. Unter dem Mikroskop sind bei 200-facher Vergrößerung tausende tropfenförmiger Mikrokonidien sowie kahnförmige Makrokonidien sichtbar.[4]

Quellen

  1. http://taxonomicon.taxonomy.nl/TaxonTree.aspx?id=142210
  2. Informationen zur Toxinproblematik im Bayerischen landwirtschaftlichen Wochenblatt (Memento vom 24. Oktober 2007 im Internet Archive)
  3. ISTA (International Seed Testing Association). 2002. Reference Manual B, National Seed Health System, Seed Health Testing and Phytosanitary Field Inspection Methods Manual.
  4. Nelson, P. E., Tousson, T. A., Marasas, W. F. O. 1983. Fusarium Species – An Illustrated Manual for Identification. The Pennsylvania State University Press, University Park and London.