Im heutigen Artikel werden wir über John Williams (Komponist) sprechen. Dies ist ein Thema, das in den letzten Jahren stark an Aktualität gewonnen und das Interesse vieler Menschen geweckt hat. John Williams (Komponist) ist ein Thema, das ein breites Spektrum an Aspekten abdeckt und auf verschiedene Lebensbereiche angewendet werden kann. In diesem Artikel werden wir verschiedene Aspekte von John Williams (Komponist) untersuchen, von seinem historischen Ursprung bis zu seinen Auswirkungen auf die heutige Gesellschaft. Darüber hinaus werden wir analysieren, wie sich John Williams (Komponist) im Laufe der Zeit entwickelt hat und welche Zukunftsperspektiven zu diesem Thema bestehen. Nicht verpassen!
John Towner Williams, KBE (* 8. Februar 1932 in Flushing, Queens, New York City) ist ein US-amerikanischer Komponist, Dirigent und Produzent von Film- und Orchestermusik. Der mehrfache Oscar- und Grammy-Gewinner zählt seit den 1970er-Jahren zu den weltweit bekanntesten, erfolgreichsten und einflussreichsten Filmkomponisten. Er arbeitete mit Regisseuren wie Steven Spielberg (u. a. Der weiße Hai, Indiana Jones, E.T. – Der Außerirdische, Schindlers Liste, Jurassic Park, Der Soldat James Ryan, A.I. – Künstliche Intelligenz, Minority Report, Catch Me If You Can), George Lucas (Star Wars) und Alfred Hitchcock (Familiengrab) zusammen. Ebenso komponierte er die Musik zu den ersten drei Filmen der Harry-Potter-Reihe. Mit seinem Album The Berlin Concert erreichte er im Alter von 90 Jahren zusammen mit den Berliner Philharmonikern Platz eins der deutschen Albumcharts.
John Williams wurde als Sohn eines Orchestermusikers im New Yorker Stadtbezirk Queens im Stadtteil Flushing geboren. Bereits im Alter von drei Jahren erlernte er das Notenlesen. Er wuchs in New York auf und zog 1948 mit seiner Familie nach Los Angeles, wo er die University of California besuchte und bei Mario Castelnuovo-Tedesco Komposition studierte. Nachdem er seinen Wehrdienst bei der US Air Force absolviert hatte, zog Williams zurück nach New York. Dort besuchte er die Juilliard School, an der er bei Rosina Lhévinne Klavier studierte. Nebenbei arbeitete er in New York als Jazz-Pianist. Bereits 1951 erschien seine erste Klaviersonate. Es folgten weitere klassische Werke. In den folgenden Jahren arbeitete er unter anderem auch für das US-Fernsehen und für verschiedene Hollywood-Produktionen, zunächst unter dem Namen Johnny Williams.
Von 1956 bis zu deren Tod 1974 war John Williams mit der Schauspielerin und Sängerin Barbara Ruick verheiratet. Dieser Ehe entstammen drei Kinder: Jennifer (* 1956), Mark (* 1958) und Joseph Williams (* 1960), der ebenfalls Filmmusikkomponist und von 1986 bis 1989 und seit 2010 der Sänger der US-amerikanischen Band Toto ist. Seit 1980 ist John Williams in zweiter Ehe mit Samantha Winslow verheiratet.
Seinen Durchbruch hatte er 1972 mit der Musik zu dem Katastrophenfilm Die Höllenfahrt der Poseidon (The Poseidon Adventure). Noch größere Bekanntheit erlangte er jedoch mit Der weiße Hai (Jaws, 1975) und schließlich mit Krieg der Sterne (Star Wars, 1977). Für beide erhielt er den Oscar.
Der Regisseur Steven Spielberg vermittelte John Williams an seinen Freund, den Regisseur George Lucas. Lucas arbeitete gerade an dem ersten Star-Wars-Film, für den Williams schließlich die – 1978 mit dem Oscar prämierte – Filmmusik schrieb. Auch die Filmmusik zu allen weiteren Star-Wars-Teilen (außer The Clone Wars, Rogue One: A Star Wars Story und Solo: A Star Wars Story) inklusive der „Prequel-Trilogie“ (Episoden I – III) und der „Sequel-Trilogie“ (Episoden VII – IX) stammt aus seiner Feder. Die Soundtrack-CDs gehören zu den erfolgreichsten der Filmmusikgeschichte, Stücke wie die Titelmelodie oder der „Imperial March“ sind auch über Fankreise hinaus bekannt. Siehe auch: → Star-Wars-Soundtrack
Im Jahr 1993 komponierte John Williams den Score zum Film Schindlers Liste. Weil er sehr beeindruckt von dem Film war, traute sich Williams zunächst nicht, die Filmmusik zu schreiben. Er sagte zu Spielberg: „Du benötigst einen besseren Komponisten für diesen Film, als ich es bin.“ Darauf antwortete Spielberg: „Ich weiß, aber die sind alle tot.“[1]
Williams wurde 2001 vom Regisseur Chris Columbus gebeten, die Filmmusik zu dem ersten Harry-Potter-Film Harry Potter und der Stein der Weisen zu schreiben. Williams komponierte für diesen Film unter anderem „Hedwigs Thema“, das weltbekannt wurde. Auch die zwei folgenden Harry-Potter-Verfilmungen wurden von Williams vertont. Danach stieg er aus dem Projekt aus. Grund dafür war die Arbeit an Die Geisha.
Im Jahre 2002 schrieb Williams vier Filmmusiken: Catch Me If You Can, Star Wars: Episode II, Minority Report und Harry Potter und die Kammer des Schreckens. In Catch Me If You Can verwendete Williams erstmals in seiner Filmmusikgeschichte mit Steven Spielberg Jazz-Elemente. Spielberg betrachtete dies als Geburtstagsgeschenk, weil dieser Film die 20. Zusammenarbeit zwischen dem Regisseur und dem Komponisten darstellte.
2008 erschien der Soundtrack zum vierten Indiana-Jones-Film Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels. 2009 schrieb John Williams für die Fernsehserie Great Performances die Titelmusik, für die er im selben Jahr einen Emmy gewann. Im selben Jahr begann Williams seine Arbeit an Spielbergs Die Abenteuer von Tim und Struppi – Das Geheimnis der Einhorn, der im Oktober 2011 erschien. Dies ist der erste animierte Film, an dem Williams beteiligt war. Zudem arbeitete Williams hier erstmals mit Peter Jackson zusammen, dem Produzenten des Films.
2011 komponierte Williams die Filmmusik zu Spielbergs Gefährten und 2012 für Spielbergs Lincoln. 2013 arbeitete er erstmals seit 2005 wieder mit einem anderen Regisseur als Spielberg zusammen: Er vertonte Die Bücherdiebin des Regisseurs Brian Percival. Der Film ist eine amerikanisch-deutsche Koproduktion, an der das Studio Babelsberg maßgeblich beteiligt war. Williams arbeitete 2015 am siebten Teil der Star-Wars-Reihe Star Wars: Das Erwachen der Macht, der unter der Regie von J. J. Abrams entstand.
Für Spielbergs 2015 erschienenen Film Bridge of Spies – Der Unterhändler stand Williams aus gesundheitlichen Gründen nicht zur Verfügung. Dies hatte zur Folge, dass Thomas Newman als Komponist verpflichtet wurde. Dieser Spielberg-Film ist somit der erste seit dreißig Jahren (zuletzt Die Farbe Lila, 1985), dessen Filmmusik nicht von John Williams stammt. 2016 setzten Williams und Spielberg aber ihre Zusammenarbeit mit dem Film BFG – Big Friendly Giant wieder fort.
Williams und Spielberg sind seit 1974 eng befreundet. In diesem Jahr arbeiteten sie gemeinsam an dem Film Sugarland Express, der beiden den Durchbruch brachte. Seit Der weiße Hai (1975) ist Williams Spielbergs bevorzugter Komponist, er vertonte mit Ausnahme von Die Farbe Lila (1985), Bridge of Spies – Der Unterhändler (2015) und Ready Player One (2018)[2] sämtliche Filme von Spielberg. Der Film Die Verlegerin aus dem Jahr 2017 war die 29. Zusammenarbeit von Williams und Spielberg. Williams wird seit Jahrzehnten regelmäßig vom Tonmeister Shawn Murphy unterstützt.
In seiner Arbeit für Hollywood zeigt sich Williams’ Vielseitigkeit; 2005 komponierte Williams Musik für vier Filme, die seine Vielfältigkeit unter Beweis stellt: Star Wars: Episode III, Krieg der Welten, Die Geisha und München. Seine Musik ist mit wenigen Ausnahmen (z. B. Jane Eyre (1970), Stanley & Iris (1990) oder Die Asche meiner Mutter (1999)) aufwendig orchestriert.
Neben seinen Filmmusiken komponierte Williams zwei Sinfonien, mehrere Solokonzerte sowie diverse kürzere Stücke für Orchester bzw. Ensembles. Ebenfalls aus seiner Feder stammt das Musical Thomas and the King (1975) über Thomas Becket und König Heinrich II. von England.
Für die Zeremonie zur Vereidigung Barack Obamas zum 44. Präsidenten der Vereinigten Staaten am 20. Januar 2009 schrieb er das Quartett Air and Simple Gifts. Es wurde von Itzhak Perlman (Geige), Yo-Yo Ma (Cello), Gabriela Montero (Klavier) und Anthony McGill (Klarinette) aufgeführt. Die Komposition setzt sich aus zwei Teilen zusammen: Das so genannte „Air“-Thema und das „Simple Gifts“-Thema. Das Stück ist angelehnt an die Shaker-Hymne von Joseph Brackett.
Viermal schrieb Williams Fanfaren für Olympische Spiele, „Los Angeles Olympic Theme“ für die Sommerspiele 1984 in Los Angeles (später auch als „Olympic Fanfare and Theme“ bekannt), „Olympic Spirit“ für die Sommerspiele 1988 in Seoul, „Summon the Heroes“ für die Sommerspiele 1996 in Atlanta und „Call of the Champions“ für die Winterspiele 2002 in Salt Lake City. 2003 wurde er dafür mit dem Olympischen Orden ausgezeichnet.[3]
Die Musik der US-Nachrichtensendung NBC News, The Mission, ist von Williams komponiert, ebenso die Musik für das Firmenlogo von DreamWorks SKG.
2011 wurde die Steven Spielberg Stage in Los Angeles nach Williams in John Williams Scoring Stage umbenannt.[4]
Williams war von 1980 bis 1993 Dirigent des Boston Pops Orchestra und ist inzwischen dessen Ehrendirigent. Darüber hinaus gibt er regelmäßig Gastspiele bei amerikanischen Orchestern. Nachdem John Williams in einem Interview als Herzenswunsch geäußert hatte, einmal mit den Wiener Philharmonikern musizieren zu wollen, wurde er vom Vorstand des Orchesters als Dirigent zu einer Aufführung seiner Kompositionen nach Wien eingeladen. Nach krankheitsbedingten Absagen fand das Konzert am 18. und 19. Januar 2020 im goldenen Saal des Wiener Musikvereins mit Anne-Sophie Mutter als Solistin statt.[5]
Vom 14. bis zum 16. Oktober 2021 gab John Williams sein Debüt bei den Berliner Philharmonikern im großen Saal der Berliner Philharmonie.[6] Damit ist er mit 89 Jahren der älteste Debütant am Dirigentenpult.[7] Es war sein allererster Besuch in Berlin.[7] Im Februar 2022 erreichte Williams mit der Aufnahme des Konzertes zum ersten Mal den ersten Platz der deutschen Albumcharts.
Jahr | Titel | Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen (Jahr, Titel, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | ||||
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![]() |
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![]() |
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![]() | |||
1982 | E.T. – The Extra-Terrestrial | DE30 (5 Wo.)DE |
— | — | UK47 ![]() (11 Wo.)UK |
US— ![]() |
Soundtrack zu E.T. – Der Außerirdische
|
1983 | Star Wars – Return of the Jedi | DE42 (6 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Soundtrack zu Die Rückkehr der Jedi-Ritter
|
1984 | Indiana Jones and the Temple of Doom | DE41 (5 Wo.)DE |
— | CH19 (4 Wo.)CH |
— | — |
Soundtrack zu Indiana Jones und der Tempel des Todes
|
1993 | Jurassic Park | DE32 (9 Wo.)DE |
AT10 (5 Wo.)AT |
— | UK42 (5 Wo.)UK |
US— ![]() |
Soundtrack zu Jurassic Park
|
1994 | Schindler’s List | DE69 (5 Wo.)DE |
— | CH37 (4 Wo.)CH |
UK59 ![]() (4 Wo.)UK |
US— ![]() |
Soundtrack zu Schindlers Liste
|
1996 | The Sound of Glory | DE91 (3 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Konzeptalbum
mit Boston Pops Orchestra |
John Williams Plays The Movies | — | — | — | UK54 (4 Wo.)UK |
— |
Kompilation
| |
1999 | Stepmom | DE61 (5 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Soundtrack zu Seite an Seite
|
Star Wars: Episode I – The Phantom Menace | DE6 (22 Wo.)DE |
AT3 (12 Wo.)AT |
CH17 (7 Wo.)CH |
UK8 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Star Wars: Episode I – Die dunkle Bedrohung
| |
2000 | The Patriot | DE98 (1 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Soundtrack zu Der Patriot
|
2001 | Harry Potter and the Philosopher’s Stone | DE34 (8 Wo.)DE |
AT17 (9 Wo.)AT |
CH76 (2 Wo.)CH |
UK19 (8 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Harry Potter und der Stein der Weisen
|
2002 | Star Wars: Episode II – Attack of the Clones | DE14 (9 Wo.)DE |
AT12 (7 Wo.)AT |
CH30 (6 Wo.)CH |
— | US— ![]() |
Soundtrack zu Star Wars: Episode II – Angriff der Klonkrieger
|
Harry Potter and the Chamber of Secrets | DE99 (1 Wo.)DE |
— | — | UK96 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Harry Potter und die Kammer des Schreckens
| |
2004 | Harry Potter and the Prisoner of Azkaban | DE46 (4 Wo.)DE |
— | CH67 (3 Wo.)CH |
UK84 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Harry Potter und der Gefangene von Askaban
|
2005 | Star Wars: Episode III – Revenge of the Sith | DE10 (8 Wo.)DE |
AT12 (6 Wo.)AT |
CH29 (6 Wo.)CH |
UK16 (5 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Star Wars: Episode III – Die Rache der Sith
|
2008 | Indiana Jones and the Kingdom of the Crystal Skull | DE60 (1 Wo.)DE |
— | CH81 (1 Wo.)CH |
UK83 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Indiana Jones und das Königreich des Kristallschädels
|
2015 | Star Wars – The Force Awakens | DE23 (5 Wo.)DE |
AT29 (2 Wo.)AT |
CH27 (4 Wo.)CH |
UK25 ![]() (7 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Star Wars: Das Erwachen der Macht
|
2016 | Star Wars – The Ultimate Soundtrack Collection | DE24 (1 Wo.)DE |
AT75 (1 Wo.)AT |
CH64 (1 Wo.)CH |
— | — |
Kompilation
|
The Best of John Williams | — | — | CH38 (1 Wo.)CH |
— | — |
Kompilation
| |
Star Wars: Trilogy – A New Hope | DE86 (1 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Kompilation
| |
2017 | Star Wars – The Last Jedi | DE33 (3 Wo.)DE |
AT52 (1 Wo.)AT |
CH39 (2 Wo.)CH |
UK39 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Star Wars: Die letzten Jedi
|
2018 | Solo – A Star Wars Story | DE38 (1 Wo.)DE |
AT41 (1 Wo.)AT |
CH36 (1 Wo.)CH |
— | — |
Soundtrack zu Solo: A Star Wars Story
|
2019 | Star Wars – The Rise of Skywalker | DE35 (2 Wo.)DE |
— | CH43 (4 Wo.)CH |
UK57 (1 Wo.)UK |
— |
Soundtrack zu Star Wars: Der Aufstieg Skywalkers
|
2020 | John Williams in Vienna | DE6 ![]() (18 Wo.)DE |
AT6 (13 Wo.)AT |
CH13 (2 Wo.)CH |
— | — | |
2022 | The Berlin Concert | DE1 (16 Wo.)DE |
AT32 (1 Wo.)AT |
CH23 (3 Wo.)CH |
— | — |
Livealbum
|
A Gathering of Friends | — | — | CH89 (1 Wo.)CH |
— | — |
mit Yo-Yo Ma
| |
Williams: Violin Concerto No. 2 | DE58 (1 Wo.)DE |
— | CH57 (1 Wo.)CH |
— | — |
mit Anne-Sophie Mutter & Boston Symphony Orchestra
| |
Home Alone | DE40 (3 Wo.)DE |
— | CH73 (2 Wo.)CH |
UK65 (1 Wo.)UK |
US96 (7 Wo.)US |
Soundtrack zu Kevin – Allein zu Haus
Erstveröffentlichung: 1990 | |
2024 | In Concert | DE90 (1 Wo.)DE |
— | — | — | — |
Livealbum
|
grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar
Jahr | Titel Album |
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[10] (Jahr, Titel, Album, Platzierungen, Wochen, Auszeichnungen, Anmerkungen) |
Anmerkungen | |||
---|---|---|---|---|---|---|
![]() |
![]() |
![]() |
![]() | |||
1990 | Carol of the Bells Home Alone |
DE68 (2 Wo.)DE |
AT50 (3 Wo.)AT |
CH38 (7 Wo.)CH |
UK37 ![]() (9 Wo.)UK |
Charteinstieg erst ab 2017/18, siehe Liedartikel
|
Goldene Schallplatte
|
Platin-Schallplatte
2× Platin-Schallplatte
|
Anmerkung: Auszeichnungen in Ländern aus den Charttabellen bzw. Chartboxen sind in ebendiesen zu finden.
Land/RegionAuszeichnungen für Musikverkäufe (Land/Region, Auszeichnungen, Verkäufe, Quellen) |
![]() |
![]() |
![]() |
Verkäufe | Quellen |
---|---|---|---|---|---|
![]() | — | ![]() | — | 30.000 | musikindustrie.de |
![]() | — | ![]() | — | 300.000 | riaj.or.jp |
![]() | — | ![]() | ![]() | 250.000 | elportaldemusica.es mediafire.com |
![]() | — | ![]() | ![]() | 4.500.000 | riaa.com |
![]() | ![]() | ![]() | — | 1.480.000 | bpi.co.uk |
Insgesamt | ![]() |
![]() |
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John Williams wurde 54-mal (Stand: vor der Verleihung 2024[12]) für den Oscar nominiert, fünf gewann er; sechsmal für den Emmy, drei bekam er; 25-mal für den Golden Globe, vier gewonnen; 68-mal für den Grammy, 26 bekommen. Siebenmal bekam er den British Academy Film Award. Mit 54 Nominierungen hält er den Rekord für die meisten Oscar-Nominierungen für eine lebende Person. Er ist mit 91 Jahren und 349 Tagen auch die älteste für einen Oscar nominierte Person überhaupt.[12] Er ist auch die einzige Person, die in sieben verschiedenen Jahrzehnten nominiert wurde.[12] Nach Walt Disney mit 59 Nominierungen belegt er Platz 2 für die meisten Nominierungen überhaupt.
Williams hält den Rekord in der vom American Film Institute veröffentlichten Liste von Amerikas bester Filmmusik mit drei von 25 Filmen: Krieg der Sterne auf Platz 1, Der weiße Hai auf Rang 6 und E.T. – Der Außerirdische auf Rang 14. Er ist damit der einzige Komponist mit drei Einträgen auf dieser Liste. Am 9. Juni 2016 wurde er mit dem AFI Life Achievement Award als erster Komponist überhaupt für sein Lebenswerk geehrt.[13]
2020 erhielt Williams den Prinzessin-von-Asturien-Preis in der Sparte Kunst (gemeinsam mit Ennio Morricone).[14]
Gewonnen:
Nominiert:
Gewonnen
46 weitere Nominierungen
Gewonnen
acht weitere Nominierungen
Gewonnen
drei weitere Nominierungen
22 weitere Nominierungen
elf weitere Nominierungen
drei weitere Nominierungen
Los Angeles Film Critics Association Award
zwei weitere Nominierungen
Darüber hinaus gewann Williams dreimal den World Soundtrack Award und 21-mal den BMI Film & TV Award. 2001 wurde er vom National Board of Review für seine „exzellenten Filmkompositionen“ mit dem Preis fürs Lebenswerk ausgezeichnet. Im Jahr 2004 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Juilliard School, New York, verliehen.[15] 2009 wurde er in die American Academy of Arts and Sciences und 2024 in die American Academy of Arts and Letters[16] gewählt. Ebenfalls 2009 wurde Williams von Barack Obama im Weißen Haus mit der National Medal of Arts als „herausragender Dirigent und Komponist“ ausgezeichnet, der „die moderne Filmindustrie für Jahrzehnte geprägt und inspiriert“ hat.[17] 2017 wurde ihm die Ehrendoktorwürde der Harvard University verliehen.[18]
Im Jahr 2022 wurden John Williams und die Berliner Philharmoniker mit einem Opus-Klassik-Preis in der Kategorie Bestseller des Jahres für das Album The Berlin Concert ausgezeichnet.[19]
Im Jahr 2024 wurde Williams als Disney Legend ausgezeichnet.[20]
Mit Music by John Williams wurde Ende Oktober 2024 ein von Laurent Bouzereau inszenierter Dokumentarfilm über das Schaffen von Williams veröffentlicht, an dem langjährige Wegfährten wie die Regisseure Steven Spielberg, George Lucas, J.J. Abrams sowie andere Musiker und Komponisten mitwirkten. Das persönliche Leben Williams spielt darin kaum eine Rolle.[21]
Personendaten | |
---|---|
NAME | Williams, John |
ALTERNATIVNAMEN | Williams, John Towner (vollständiger Name); Williams, Johnny |
KURZBESCHREIBUNG | US-amerikanischer Komponist |
GEBURTSDATUM | 8. Februar 1932 |
GEBURTSORT | Flushing, Queens, New York City, New York, Vereinigte Staaten |