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Nationalpark Stilfserjoch
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Lage: | Südtirol, Sondrio, Trentino, Brescia, Italien | |
Nächste Stadt: | Meran, Tirano | |
Fläche: | 1346,2 km² | |
Gründung: | 24. April 1935 | |
Adresse: | Parco Nazionale dello Stelvio Via Roma, 26 |
Der Nationalpark Stilfserjoch (italienisch Parco Nazionale dello Stelvio) ist ein italienischer Nationalpark in Südtirol, im Trentino und in der Lombardei. Das Symbol des Parks ist der Steinadler.
Der Nationalpark Stilfserjoch ist 130.734 Hektar groß, zählt damit zu den größten Naturschutzgebieten in Europa und erstreckt sich über vier italienische Provinzen:
Der Nationalpark wird im Norden durch das Münstertal und den Vinschgau, im Osten durch das Ultental, im Süden vom Val di Sole und vom Valcamonica und im Westen vom Veltlin und dem Val di Livigno begrenzt.
Im Norden grenzt der Nationalpark unmittelbar an den Schweizerischen Nationalpark im Engadin im Kanton Graubünden. Im Süden wird er lediglich durch das Valcamonica vom Naturpark Adamello in der Lombardei und durch das Val di Sole vom Naturpark Adamello-Brenta im Trentino getrennt.
Der Nationalpark umfasst große Teile der Ortler-Alpen, der Livigno-Alpen und der Sobretta-Gavia-Gruppe.
Der Nationalpark Stilfserjoch weist alle alpinen Klimazonen auf:
Er ist durch eine Vielfalt an Alpentieren und -pflanzen charakterisiert. Der Nationalpark Stilfserjoch bildet eines der größten Schutzgebiete der Alpen.
BirdLife International listet den Park als Important Bird Area.[1]
Seit Anfang des 20. Jahrhunderts wurde über einen Schutz der Natur des Ortler-Gebietes nachgedacht. 1935 wurde der Nationalpark geschaffen.[2] Die Reglementierung folgte 1951. Im Jahr 1977 wurde der Nationalpark erweitert. Bis 1995 wurde er durch den staatlichen Forst- und Domänenbetrieb verwaltet, anschließend durch ein Nationalpark-Konsortium, das vom italienischen Umweltministerium, Südtirol, dem Trentino und der Lombardei besetzt wurde. Zu einer weiteren Dezentralisierung kam es 2016. Seither üben Südtirol, das Trentino und die Lombardei selbst die Verwaltungskompetenzen aus, die finanzielle Ausstattung übernehmen anstelle des Staates die beiden autonomen Provinzen Südtirol und Trentino. Ein von den drei Ländern und dem Umweltministerium besetztes Koordinierungs- und Ausrichtungskomitee wacht allerdings über gemeinsame Leitlinien und ein einheitliches Auftreten.[3]
Die wohl wichtigste Verkehrsverbindung innerhalb des Nationalparks, die Bormio mit Prad, also die Lombardei mit Südtirol verbindet, ist das Stilfser Joch. Das ist mit 2757 m der zweithöchste Pass der Alpen. Die Passstraße, Teil der Strada Statale 38 dello Stelvio, ist durchgängig asphaltiert und in der Regel zwischen Ende Mai und November für den Verkehr geöffnet. Im August wird die Straße für einen Tag für den motorisierten Verkehr gesperrt und es wird ein Radtag veranstaltet[4]. Außerdem verbindet der Schweizer Umbrailpass (2502 m) die Stilfser-Joch-Passstraße mit Santa Maria im Münstertal. Der Passo di Gavia verbindet die Orte Bormio und Ponte di Legno.
Daneben existieren zahlreiche Wanderwege, u. a. der Archaikweg und der Ortler Höhenweg.
Die Sitze der Nationalparkverwaltung befinden sich in Glurns, Bormio und Peio.