In der heutigen Welt ist Olmscheid für eine Vielzahl von Menschen zu einem Thema von großer Relevanz und Interesse geworden. Ob aufgrund seiner Auswirkungen auf die Gesellschaft, seiner Relevanz im Berufsfeld oder seiner Rolle in der Geschichte: Olmscheid hat die Aufmerksamkeit von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft auf sich gezogen. Im Laufe der Zeit wird deutlich, wie wichtig es ist, alles zu verstehen und gründlich zu analysieren, was mit Olmscheid zusammenhängt, da sein Einfluss Grenzen überschreitet und mehrere Aspekte des täglichen Lebens umfasst. In diesem Artikel tauchen wir in die Welt von Olmscheid ein, um ihre verschiedenen Facetten zu erkunden und ihre wahren Auswirkungen auf die heutige Welt zu entdecken.
Wappen | Deutschlandkarte | |
---|---|---|
![]() |
| |
Basisdaten | ||
Koordinaten: | 50° 4′ N, 6° 13′ O | |
Bundesland: | Rheinland-Pfalz | |
Landkreis: | Eifelkreis Bitburg-Prüm | |
Verbandsgemeinde: | Arzfeld | |
Höhe: | 510 m ü. NHN | |
Fläche: | 4,87 km2 | |
Einwohner: | 193 (31. Dez. 2023)[1] | |
Bevölkerungsdichte: | 40 Einwohner je km2 | |
Postleitzahl: | 54689 | |
Vorwahl: | 06550 | |
Kfz-Kennzeichen: | BIT, PRÜ | |
Gemeindeschlüssel: | 07 2 32 287 | |
Adresse der Verbandsverwaltung: | Luxemburger Straße 6 54687 Arzfeld | |
Website: | www.olmscheid.net | |
Ortsbürgermeister: | Johannes Schares | |
Lage der Ortsgemeinde Olmscheid im Eifelkreis Bitburg-Prüm | ||
![]() |
Olmscheid ist eine Ortsgemeinde im Eifelkreis Bitburg-Prüm in Rheinland-Pfalz. Sie gehört der Verbandsgemeinde Arzfeld an.
Die Ortsgemeinde liegt inmitten des Islek, im Westen der Eifel und nur wenige Kilometer östlich der Staatsgrenzen zu Luxemburg und Belgien. Ein ausgedehntes Waldgebiet erstreckt sich westlich und nördlich des Hauptortes.
Zu Olmscheid gehören auch die Wohnplätze Hiermeshof, Hof Klingendell, Lindenhof und Olmscheiderfurth. Der nordöstlich des Kernorts liegende Weiler Steinrausch gehört nur zum Teil zu Olmscheid, teilweise liegt er auf der Gemarkung von Kickeshausen.[2]
Irrhausen | ||
Daleiden | ![]() |
Kickeshausen |
Jucken |
Früher war Olmscheid Standort einer vorgeschichtlichen keltischen Fliehburg „Hicastel“, von der heute noch Reste erhalten sind. Die Römer hinterließen Überbleibsel eines Wachturms. Entstanden ist der Ort vermutlich in der spätmittelalterlichen Rodungsphase, worauf das „-scheid“ im Ortsnamen hinweist. Erstmals urkundlich erwähnt wurde er 1282 als „Oelmerscheit“. Bis zum Ende des 18. Jahrhunderts gehörte Olmscheid zur Meierei Binscheid in der luxemburgischen Herrschaft Dasburg im Quartier Vianden.[3]
Nach der Inbesitznahme der Österreichischen Niederlande (1794), zu denen das Herzogtum Luxemburg gehörte, und der Übernahme der französischen Verwaltungsstrukturen (1795) war Olmscheid Sitz einer Mairie im Kanton Arzfeld, der verwaltungsmäßig zum Arrondissement Bitburg im Departement Wälder gehörte.[4]
Aufgrund der Beschlüsse auf dem Wiener Kongress kam die Region 1815 an das Königreich Preußen. Unter der preußischen Verwaltung gehörte Olmscheid von 1816 an zur gleichnamigen Bürgermeisterei im neu errichteten Kreis Prüm im Regierungsbezirk Trier.[4]
Statistik zur Einwohnerentwicklung
Die Entwicklung der Einwohnerzahl von Olmscheid, die Werte von 1871 bis 1987 beruhen auf Volkszählungen:[5]
Jahr | Einwohner |
---|---|
1815 | 167 |
1835 | 247 |
1871 | 272 |
1905 | 246 |
1939 | 217 |
Jahr | Einwohner |
---|---|
1950 | 223 |
1961 | 193 |
1970 | 175 |
1987 | 168 |
1997 | 158 |
Jahr | Einwohner |
---|---|
2005 | 159 |
2011 | 153 |
2017 | 162 |
2023 | 193 |
Johannes Schares wurde 2024 Ortsbürgermeister von Olmscheid.
Der Vorgänger war Ingo Kleis seit Juni 2019. Da bei der Direktwahl am 26. Mai 2019 kein gültiger Wahlvorschlag eingereicht wurde, oblag die Neuwahl des Bürgermeisters dem Rat, der sich auf seiner konstituierenden Sitzung einstimmig für Kleis entschied.[6]
Der Vorgänger von Kleis als Ortsbürgermeister war Johann Weires.[6]
![]() |
Blasonierung: „Über grünem Dreiberg von Rot und Silber (Weiß) schräg geteilt, vorn ein grüner einblättriger Ulmenzweig mit drei birnenförmigen Samenkapseln mit silbernen (weißen) Samen, hinten silberne (weiße) Winkel und Zimmermannsbeil gekreuzt.“[7] |
Wappenbegründung: Rot und Silber sind die Farben der Grafen von Vianden, denen seit dem 14. Jahrhundert die luxemburgischen Herrschaft Dasburg und damit Olmscheid gehörte. Der Dreiberg symbolisiert die Höhenrückenlage der Gemeinde. Der Ulmenzweig mit drei geflügelten Samenkapseln soll den Ort selbst und die drei außerhalb liegenden Ortsteile redend darstellen. Die Zimmermannswerkzeuge Beil und Winkel sind Attribute des Kirchenpatrons Josef von Nazaret.
Das von Christian Credner in Zusammenarbeit mit Olmscheider Bürgern entworfene Wappen wurde am 15. Juni 2012 durch die Kommunalaufsicht des Eifelkreises Bitburg-Prüm genehmigt. |
Siehe auch: Liste der Kulturdenkmäler in Olmscheid
Siehe auch: Liste der Naturdenkmale in Olmscheid
Olmscheid ist heute eine landwirtschaftlich geprägte Wohngemeinde. Seit 1971, als noch 28 landwirtschaftliche Betriebe gezählt wurden, hat die landwirtschaftlich genutzte Fläche von 348 ha auf 304 ha (2007) abgenommen, die von neun Betrieben bewirtschaftet wurden.[13]
51 % des Gemeindegebietes werden landwirtschaftlich genutzt, 38 % sind von Wald bestanden.[5]
Östlich der Ortsgemeinde verläuft die Landesstraße 13, die Arzfeld mit Karlshausen verbindet. Die darüber ebenfalls zu erreichende Bundesstraße 410 liegt zwei Kilometer nördlich von Olmscheid.