In diesem Artikel tauchen wir in die faszinierende Welt von John Malkovich ein. Von seinen Auswirkungen auf die Gesellschaft bis hin zu seinen Anwendungen im täglichen Leben stellt John Malkovich ein Thema von universellem Interesse dar, das die Aufmerksamkeit von Menschen jeden Alters und jeder Herkunft auf sich gezogen hat. In diesem Sinne werden wir seine Ursprünge, Entwicklung und Relevanz in der heutigen Welt sowie die Meinungen und Perspektiven von Experten auf diesem Gebiet untersuchen. Bereiten Sie sich darauf vor, in eine tiefgreifende und vielfältige Analyse von John Malkovich einzutauchen, die Ihnen zweifellos neues Verständnis und Inspiration für dieses spannende Thema vermitteln wird.
Malkovich ist einer der profiliertesten Darsteller komplexer, problematischer und abgründiger, oft auch hochintelligenter, aber ebenso herablassender Charaktere. Das Spektrum der von ihm verkörperten Figuren ist dabei breit gefächert und reicht von sympathischen Schurken (Ripley’s Game) über gescheiterte Intellektuelle (Himmel über der Wüste), zynische Verhärmte (Der Mann mit der eisernen Maske) und gewissenlose Intriganten (Gefährliche Liebschaften) bis hin zu Figuren, die das pure Böse darstellen (Con Air). In Con Air spielte er einen gefährlichen Irren und in Eragon – Das Vermächtnis der Drachenreiter den bösen, tyrannischen König. In Mary Reilly und Shadow of the Vampire verkörperte er Wissenschaftler bzw. Künstler, die in ihrem unersättlichen Verlangen nach dem Absoluten auch vor einem Pakt mit dunklen und unkontrollierbaren Mächten nicht zurückschrecken. Eine andere Art von Vielschichtigkeit bewies Malkovich in dem Film Von Mäusen und Menschen mit der Darstellung eines arglosen und gutmütigen, in seiner überentwickelten Körperlichkeit jedoch gefährlichen Debilen. Eine Variation des Themas bietet Volker Schlöndorffs deutsch-französisch-britische Koproduktion Der Unhold, in der Malkovich einen introvertierten, aber zutiefst guten Naiven spielt, der sich für Tiere und Kinder einsetzt, sich als Kriegsgefangener in Nazi-Deutschland jedoch dazu missbrauchen lässt, sein Einfühlungsvermögen in den Dienst der inhumanen nationalsozialistischen Sache zu stellen. Der Reiz und die Eindringlichkeit seiner Darstellung besteht in vielen Fällen in der Ambivalenz, die sich aus der emotionalen Verletzlichkeit seiner für die Umgebung tödlich gefährlichen Charaktere ergibt.
Sein Faible für Independent-Filme und sein Ruf als einer der interessantesten Schauspieler der USA führten dazu, dass ihm eigens eine Titelrolle gewidmet wurde: In Being John Malkovich (1999) spielt er sich selbst, während mehrere andere Personen versuchen, in sein Inneres und in sein Gehirn zu gelangen, nachdem jemand durch das Öffnen einer Geheimtür zufällig dort hineingeraten war und begeistert davon berichtet hat.
John Malkovich lebte viele Jahre in Frankreich und drehte dort auch Filme. Nach einem Streit mit den dortigen Behörden wegen Steuerzahlungen zog er jedoch zurück in die USA, in die Nähe von Boston.[3]
John Malkovich, 2005
Wirken in Deutschland
Malkovich tritt auch regelmäßig in Deutschland auf. Bei den Ruhrfestspielen 2010 spielte er in Recklinghausen die Hauptrolle in der musikalischen Theateradaption The Infernal Comedy – Confessions of a Serial Killer, den Frauenmörder Jack Unterweger.[4] Im Jahr 2011 verkörperte er an gleicher Stelle den Schriftsteller Casanova in dem Musiktheaterprojekt The Giacomo Variations.[5]
Im März 2017 fand in der Hamburger Elbphilharmonie die Weltpremiere einer „szenischen Produktion in englischer Sprache“[6] mit Malkovich in der Hauptrolle als größenwahnsinnigem Diktator statt: Just Call Me God – A Dictator’s Final Speech.[7] Anschließend ging die Produktion auf internationale Tournee.[8]
Gero von Boehm: John Malkovich, 28. Februar 2006. Interview in: Begegnungen. Menschenbilder aus drei Jahrzehnten. Collection Rolf Heyne, München 2012, ISBN 978-3-89910-443-1, S. 488–497.
↑Hamburgmusik gGmbH – Elbphilharmonie und Laeiszhalle Betriebsgesellschaft (Hrsg.): Just Call Me God. Programmheft. Hamburg März 2017, S.3.
↑Hubert Spiegel: John Malkovich in Hamburg: Denn irre Herrscher lieben große Töne. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 10. März 2017, ISSN0174-4909 (faz.net [abgerufen am 12. März 2017]).