Petrus Peregrinus de Maricourt

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Petrus Peregrinus de Maricourt (französisch Pierre Pèlerin de Maricourt ‚Peter der Pilger von Maricourt‘) war ein französischer Gelehrter des 13. Jahrhunderts. Er experimentierte mit Magneten und beschrieb 1269 in seiner Abhandlung Epistola de magnete als erster ihre Polarität.

De Magnete (Titelblatt der 1558 erschienenen Ausgabe von Achilles Gasser)
Kompass mit frei drehbarer Magnetnadel (Zeichnung um 1350 in einer Abschrift der Epistola de magnete)

Werk

Die mit längerem Titel auch Epistola Petri Peregrini de Maricourt ad Sygerum de Foucaucourt, militem, de magnete[1] („Brief des Peter Peregrinus von Maricourt an Sygerus von Foucaucourt, Soldat, über den Magnet“) genannte Abhandlung enthielt als erstes Werk überhaupt eine detaillierte Untersuchung schwingender Kompassnadeln, die eine fundamentale Komponente des Trockenkompasses darstellen und kurze Zeit später in der mittelalterlichen Seefahrt auftauchen sollten (um 1300).[2] Es wird davon ausgegangen, dass die Epistola auf magnetische Experimente zurückgeht, die Peter bereits zwei Jahrzehnte zuvor durchgeführt hatte. Dies lässt sich aus Bemerkungen in mehreren Werken von Peters Schüler Roger Bacon schließen, die in der Zwischenzeit erschienen waren.[3]

Allerdings beschrieb Pierre de Maricourt noch nicht den Gebrauch einer schwingenden Magnetnadel in Verbindung mit einer Windrose, weshalb die Erfindung des Trockenkompasses häufig der italienischen Seestadt Amalfi zugeschrieben wird, wo der mittelalterlichen Tradition zufolge die einzelnen Bestandteile des Trockenkompasses zum ersten Mal um 1300 zu einem Ganzen zusammengefügt wurden, nämlich zu einer frei drehbaren Nadel in einem Glaskästchen, das mit einer Windrose versehen ist.[4] Eine nasse Ausführung des Kompasses mit schwimmender Magnetnadel wird in Europa bereits Ende des 12. Jahrhunderts erwähnt und war in China schon früher in Gebrauch (siehe Geschichte des Magnetkompasses).

Der Peregrinus Peak in der Antarktis ist nach ihm benannt.

Ausgaben

  • Loris Sturlese, Ron B. Thomson (Hrsg.): Petrus Peregrinus de Maricourt: Opera. Epistula de Magnete. Nova compositio astrolabii particularis. Scuola Normale Superiore, Pisa 1995, ISBN 88-7642-049-5 (kritische Edition).

Literatur

  • The letter of Petrus Peregrinus on the magnet, A.D. 1269. McGraw publishing company, New York 1904 (archive.org).
  • Silvanus P. Thompson: Petrus Peregrinus de Maricourt and his Epistola de Magnete. In: Proceedings of the British Academy. Band 2, Oxford University Press, London 28. November 1906, S. 377–408 (englisch, babel.hathitrust.org).
  • Robert Pickersgill Howgrave-Graham: Petrus Peregrinus de Maricourt. In: Peter Lightfoot, monk of Glastonbury, and the old clock at Wells; a poem with an illustrated account of the clock. Avalon Press, Glastonbury 1922, S. 18–19 (englisch, Textarchiv – Internet Archive).

Einzelnachweise

  1. Epistola Petri Peregrini de Maricourt ad Sygerum de Foucaucourt, militem, de magnete auf Britannica.com.
  2. E. G. R. Taylor: The South-Pointing Needle. In: Imago Mundi. Band 8. (1951), S. 1–7; Barbara M. Kreutz: Mediterranean Contributions to the Medieval Mariner’s Compass. In: Technology and Culture. Band 14, Nr. 3. (Jul., 1973), S. 371; Frederic C. Lane: The Economic Meaning of the Invention of the Compass. In: The American Historical Review. Band 68, Nr. 3, 1963, S. 615 f.
  3. Diese Bücher waren De Secretis operibis Naturae et Artis, Opus majus und Opus Minus. E. G. R. Taylor: The South-Pointing Needle. In: Imago Mundi. Band 8, 1951, S. 1 f., 4.
  4. Frederic C. Lane: The Economic Meaning of the Invention of the Compass. In: The American Historical Review. Band 68, Nr. 3, 1963, S. 615 f.