In diesem Artikel werden wir uns eingehend mit Julius Petersen (Literaturwissenschaftler) befassen, einem Thema, das in den letzten Jahren großes Interesse und Debatten geweckt hat. Von seinen Anfängen bis zu seiner heutigen Relevanz hat Julius Petersen (Literaturwissenschaftler) die Aufmerksamkeit verschiedener Bereiche der Gesellschaft auf sich gezogen. Durch eine umfassende Analyse werden wir die verschiedenen Kanten, aus denen Julius Petersen (Literaturwissenschaftler) besteht, sowie ihre Auswirkungen in verschiedenen Kontexten untersuchen. Darüber hinaus werden wir die Entwicklung von Julius Petersen (Literaturwissenschaftler) im Laufe der Zeit hervorheben und seine Auswirkungen in verschiedenen Bereichen und seinen Einfluss auf die Entscheidungsfindung hervorheben. Durch die Abwägung der verschiedenen Standpunkte zu Julius Petersen (Literaturwissenschaftler) möchten wir eine umfassende Perspektive bieten, die das Verständnis dieses heute so relevanten Themas bereichert.
Petersen war einer der einflussreichsten Germanisten der Zwischenkriegszeit. Er war maßgeblich an der Gleichschaltung seiner Disziplin mit der Ideologie des Nationalsozialismus beteiligt. Seit 1934 war er Herausgeber der Zeitschrift Euphorion, in der er 1934 in seinem Aufsatz Die Sehnsucht nach dem Dritten Reich in deutscher Sage und Dichtung schrieb: „Der Glaube an die gottgewollte Sendung eines Heilsbringers und Führers zum Guten wird religiöse Gewißheit“.[4]
Von 1926 bis 1938 war er Präsident der Goethe-Gesellschaft. Julius Petersen hielt am 27. August 1935 die Ansprache zur Feier des fünfzigjährigen Bestehens der Goethe-Gesellschaft und behauptete dort, Goethes 'vaterländisches Fühlen' entspräche nicht der beschaulichen Betrachtung, sondern der tätigen Selbstbestimmung, Reinhaltung des eigenen Wesens, Selbstbehauptung und dem strebenden Bemühen der Selbstwerdung" und somit der Ideologie des Dritten Reiches.[5] 1922 wurde er als ordentliches Mitglied in die Preußische Akademie der Wissenschaften aufgenommen. Seit 1927 war er korrespondierendes Mitglied der Bayerischen Akademie der Wissenschaften.
Petersens Lehr- und Forschungsschwerpunkte waren die mittelhochdeutsche Sprache und Literatur sowie die deutsche Literatur vom 16. bis Ende des 19. Jahrhunderts. Renommee erwarb er sich als Herausgeber der Werke und Schriften Johann Wolfgang von Goethes, Friedrich Schillers und Friedrich Hölderlins, so etwa der Welt-Goethe-Ausgabe (1936–1940; angelegt auf 50 Bände, von denen allerdings nur 8 erschienen), der Großen Stuttgarter Ausgabe der Werke Hölderlins (1943–1985) und der Schiller-Nationalausgabe (erscheint seit 1943; von ihm selbst vorbereitet: Band 1, Gedichte 1796–1799).
Petersen plante ein großangelegtes Werk, in dem er eine allgemeine Übersicht und Systematik der Literaturwissenschaft erarbeiten wollte. Das auf zwei Bände angelegte Werk sollte den Titel Die Wissenschaft von der Dichtung tragen, mit einer Unterteilung des ersten Bandes Werk und Dichter in zwei Bücher, und des zweiten Bandes Dichtung in Raum und Zeit in drei Bücher. Der erste Band erschien 1939 in Berlin. Eine zweite aus dem Nachlass im Einzelnen ergänzte und korrigierte Auflage, die zudem um eine Einleitung zum zweiten Band erweitert war, erschien 1944 herausgegeben von Erich Trunz.
Das deutsche Nationaltheater. Fünf Vorträge, gehalten im Februar und März 1917 im Freien Deutschen Hochstift zu Frankfurt am Main. Leipzig, Berlin 1919 (= Ergänzungsheft zur Zeitschrift für den deutschen Unterricht).
Die Wesensbestimmung der deutschen Romantik. Eine Einführung in die moderne Literaturwissenschaft. Leipzig 1926.
Goethes Faust auf der deutschen Bühne. Eine Jahrhundertbetrachtung. Leipzig 1929.
Die literarischen Generationen. Berlin 1930.
Aus der Goethezeit. Gesammelte Aufsätze zur Literatur des klassischen Zeitalters. Leipzig 1932.
Die Sehnsucht nach dem Dritten Reich in deutscher Sage und Dichtung. Stuttgart 1934.
Die Wissenschaft von der Dichtung. System und Methodenlehre der Literaturwissenschaft. Bd. 1. Berlin 1939.
Geschichtsdrama und nationaler Mythos. Grenzfragen zur Gegenwartsform des Dramas. Stuttgart 1940.
Drei Goethe-Reden. Leipzig 1942.
Die Wissenschaft von der Dichtung. System und Methodenlehre der Literaturwissenschaft. 2. Auflage. Bd. 1. mit Korrekturen und Ergänzungen und Einleitung zu Bd. 2. Bearbeitet und herausgegeben von Erich Trunz. Berlin 1944.
Petra Boden, Bernhard Fischer: Der Germanist Julius Petersen (1878–1941). Bibliographie, systematisches Nachlassverzeichnis und Dokumentation. Marbach am Neckar: Deutsche Schillergesellschaft, 1994. ISBN 3-929146-07-X.
Petra Boden: Julius Petersen. Ein Wissenschaftsmanager auf dem Philologenthron. In: Euphorion 88, 1994, S. 82–102.
Thomas Neumann (Hrsg.): Anton Kippenberg. Der Briefwechsel mit Julius Petersen (1907–1941). Norderstedt: Books on Demand, 2000. ISBN 978-3831109692.